Wasservortrag stößt auf ungeteiltes Interesse

Monatsversammlung des Seesener Hausfrauenbundes im Altenzentrum St. Vitus / Fahrten geplant

Die jüngste Monatsversammlung des Hausfrauenbundes Seesen fand in der vergangenen Woche im Altenzentrum St. Vitus statt. Die 1. Vorsitzende Sigrid Ahlswede konnte dazu neben den Mitgliedern auch einige Gäste und insbesondere Dieter Neuse als Referenten des Nachmittags begrüßen. Da im Juli eine Sommerpause erfolgte, erfolgte die Rückschau diesmal auf den Monat Juni. Sigird Ahlswede erinnerte an das Kaffeetrinken mit dem leckeren Kuchen bei Görtler und die Fahrt nach Lermoos. Es sei eine sehr schöne Fahrt gewesen, die allen gut gefallen hat, bilanzierte die Vorsitzende. Angefangen vom Hotel bis zu den Ausflügen auf die Zugspitze, zum Kloster Andechs, das Passionstheater sowie die Schifffahrt sei alles bestens verlaufen.
Am 11. September steht eine Nachmittagsfahrt nach Hahnenklee auf dem Programm. Die Abfahrt erfolgt um 12.30 Uhr ab Hochhaus, 12.35 Uhr Altenheim St. Vitus, 12.40 Uhr Waisenhausstraße und um 12.45 ab Bahnhof. Wer gerne mitfahren möchte, kann sich bei Sigrid Ahlswede, Telefon (05381) 2801, oder Elfi Simon, Telefon (05381) 5112, anmelden. Vom 14. bis 17. Oktober geht es für vier Tage nach Ziegenrück in den Thüringer Wald. Dort sind Rundfahrten und Besichtigungen geplant. Auch für diese Fahrt kann man sich bei Sigrid Ahlswede oder Elfi Simon anmelden.
Gekegelt wird wieder am 9. und 23. August im Altenzentrum St. Vitus und der Handarbeitskreis trifft sich am 16. um 15 Uhr ebenfalls im St. Vitus.
Das Thema des Referenten Dieter Neuse schließlich lautete „Wasser ist alles, ohne Wasser nichts“. Da die Menschen immer Wasser zur Verfügung haben, verliert es an Bedeutung. Wasser ist Lebensqualität, ohne Wasser gibt es weder beim Mensch, Tier oder Pflanzen Leben. Wasser ist eine Kostbarkeit, dessen wir uns nicht bewusst sind. Wir drehen den Hahn auf und es sprudelt. Dieter Neuse zeigte viele Dias von früher, auch wie mühsam es war, das Wasser aus Brunnen zu holen. In Seesen gab es im 19. Jahrhundert 19 öffentliche und zehn private Brunnen, aus denen das Wasser mit Eimern oder Kannen geholt wurde. Später wurde eine Wasserleitung von der kleinen Schildau vom Kurpark zum Bahnhof gelegt.
Die Bahnstrecken wurden ausgebaut, Seesen wurde Luftkurort und der Fremdenverkehr nahm zu. Hinzu kam, dass die Lokomotiven in Seesen Wasser nahmen, weil das Schildauwasser weich war. Dadurch kam es bisweilen zu Engpässen. Es wurde im Kurpark der Hochbehälter gebaut, denn die Wasserversorgung musste verbessert werden. Heute ist in Deutschland Wasser reichlich vorhanden. Im Jahr 2011 war der Verbrauch 125 Liter am Tag pro Person.
Dagegen herrscht in einigen Ländern und Regionen extreme Wasserknappheit. Israel und Afghanistan zum Beispiel sind auf das Frischwasser aus dem See Genezareth angewiesen. Wenn die Wasserversorgung in den wasserarmen Ländern nicht ausgebaut wird, könnte es einen Krieg um das Wasser geben. Zum Abschluss des Vortrages las Elsa Neuse noch einige Redewendungen, zum Beispiel „Das Wasser bis zum Hals stehen haben“. vor. Sie erklärte auch deren Bedeutung und Ursprung.
Das nächste Treffen der Hausfrauen findet am 6. September statt. Als Referentin ist dann Ursula Nentwich zu Gast. Das Thema lautet „Essen bei Demenzerkrankungen.“