Wehr Seesen löscht Minibrand in alter „Nudelei“

Auch die Drehleiter war im Einsatz. (Foto: Jung)

Fußboden einer abgängigen Lagerhalle fängt aus unbekannter Ursachen Feuer / Arbeitsreicher Monat Juni

Von Gerd Jung, Seesen

Die Freiwillige Feuerwehr Seesen absolvierte am Mittwochabend ihren 74. Einsatz seit dem 3. Dezember 2011. Der Alarm lief gegen 19.45 Uhr über die Goslarer Einsatzleitstelle auf: „Feuer in der alten Nudelei!“ Gemeldet wurde der Brand übrigens von Rhüdener „Blauröcken“, die im Rahmen einer Übung unterwegs waren und Rauchwolken über der ehemaligen Nudelfabrik ausmachten.
Nun, es handelte sich glücklicherweise nur um ein „Minifeuer“ in einem abgängigen Lagerschuppen hinter dem einstigen Produktionsgebäude. Die Aktiven der Seesener Wehr, die nur wenige Minuten nach der Alarmierung unter der Leitung von Ortsbrandmeister Wolfgang Sachse vor Ort waren, überwanden die Abgrenzungsmauer vor der Lagerhallenruine mit Steckleitern und löschten den Brand – der Fußboden hatten aus unbekannten Gründen Feuer gefangen – im Handumdrehen. Der Sachschaden ist gleich Null. – Übrigens: Zu den „Zaungästen“ des kurzen Löscheinsatzes gehörte auch Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke, der von der Sitzung des Stadtrates zur alten „Nudelei“ geeilt war.
Der Monat Juni 2012 entpuppte sich für die Ortswehr als ausgesprochen arbeitsreich, rückten doch die Mannen um Wolfgang Sache insgesamt elfmal aus. Die Palette der Einsätze reichte vom Brand in einem Trockenofen der Firma Crown über „Kurzaufenthalte“ in der Wilhelmshöher Straße und in der Baderstraße – hier hatten verbrannte Essen für starke Rauchentwicklungen gesorgt – bis hin zu diversen technischen Hilfeleistungen in Seesen und Rhüden.