Weihnachtsmarkt-Premiere gelungen

AWO Mechtshausen richtet adventliches Treiben im Schatten der St.-Nikolai-Kirche aus

Mechtshausen (uk). Dass auch der von der Einwohnerzahl betrachtet her kleinste Ortsteil Seesens einen Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt hat, verdient in der Tat Respekt. Die Mechtshäuser hatten sich für das weihnachtliche Treiben den vierten Advent im Terminkalender herausgepickt. Und das war eine weise Entscheidung, wie sich am Sonntagnachmittag bestätigen sollte.
Während es am Sonnabend noch wie „aus Eimern“ schüttete, blieb es den ganzen Sonntag über trocken, und so fanden zahlreiche Gäs­te den Weg zur St.-Nikolai-Kirche, in deren Schatten die kleine Budenstadt aufgebaut worden war.
Am frühen Nachmittag öffnete der Mechtshäuser Weihnachtsmarkt seine Pforten, und nach und nach strömten die Gäste aus ihren warmen Stuben vor das Freiarel an der Kirche. Hier hatte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Mechtshausen eine kleine, gemütliche Budenstadt aufgebaut und wartete mit Speis und Trank auf. Wer genauer hinsah, erkannte, dass hier die Hütten des Rhüdener Weihnachtsmarktes ein zweites Mal Verwedung fanden – ein Dank der Mechtshäuser ging daher vor allem an Andreas Schlüter, der beimTransport der Hütten und der Nadelbäume behilflich war.
Mit Einbruch der Dunkelheit kamen dann immer mehr Gäste – was sogar dazu führte, dass die Glühweinversorgung auf sich warten ließ. Die Nachfrage überstieg schlichtweg die Kapazitäten der Kochtöpfe. Wärmen konnten sich Besucher trotzdem, beispielsweise an den knisternden Flammen der Feuerkörbe, die auf demAreal standen. Stärkungen gab es in Form von Bratwürstchen und heißen Waffeln. Zwischendurch fuhr der Weihnachtsmann auf der Kutsche vor und beschenkte den Mechtshäuser Nachwuchs mit Süßigkeiten.
Alles in allem waren die Veranstalter der AWO sogar überrascht über den tollen Zuspruch, den der in dieser Form erstmalig durchgeführte Weih­nachtsmarkt verbuchen konnte. Bis in die Abendstunden standen die Besucher eng beisammen und genossen das weihnachtliche Ambiente. Die Bemühungen hatten sich also vollends gelohnt, und so wurde bereits am Sonntagabend, als der Abbau des Marktes begann, über eine Wiederholung im kommenden Jahr nachgedacht. Dann könnten sich auch andere Vereine des Ortes beteiligen, so die ersten Überlegungen. Bevor es aber so weit ist, dürfen die Mechthshäuser sich auf das diesjährige Weihnachtsfest freuen.