Weihnachtsoratorium beeindruckte

Der Chor, verstärkt durch Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs des Jacobson-Gymnasiums, beeindruckte durch Präsenz, Textverständlichkeit und lupenreine Intonation.

Vor fast ausverkaufter Kirche liefen die Musiker zu Höchstleistungen auf

Die St.-Andreas-Kirche war voller gespannter Zuhörer als am Sonntagabend die ersten Takte des Eingangschores „Jauchzet frohlocket“ das Kirchenschiff von der St. Andreaskirche fluteten. Ein fulminanter Auftakt des Oratorienkonzertes welches am zweiten Adventssonntag in „St. Andreas“ zu hören war.

Der Chor, verstärkt durch Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs des Jacobson Gymnasiums, beeindruckte durch Präsenz, Textverständlichkeit und lupenreine Intonation. Das Orchester mit Mitgliedern des Braunschweiger Staatsorchesters begleitete präzise und jederzeit zuverlässig. Besonders hervorzuheben die Solotrompete.
Josef Ziga als Konzertmeister, auch solistisch tätig, führte die Streichergruppe sicher. Die Sänger waren bestens ausgewählt. Dana Dulska als Sopran überzeugte durch stimmliche Präsenz und Klarheit. Antje Siefert sang sich mit warmem Timbre in die Herzen der Zuhörer.
Als Evangelist überzeugte einmal mehr Jörg Erler. Werner Kraus, in Seesen kein Unbekannter, überzeugte mit deutlicher Textdeklamation und präzisen Tempi. Beiendruckend die von ihm gesungene Bassarie „Großer Herr und starker König“. Die Kantorei an St. Andreas überzeugte in allen Lagen. Trotz langer Pausen zwischen den Arien waren die Sängerinnen und Sänger konzentriert und meisterten die schweren Chöre mit Bravour. Propsteikantor Andreas Pasemann dirigierte mit deutlicher Zeichengebung und lockte alle Beteiligten zu einer Höchstleistung an diesem Abend vor fast ausverkaufter Kirche.