„Wenn Sie glauben, dass unsere High-Tech-Medizin vor Infekten geschützt sei, irren Sie gewaltig“

Die Referenten des 5.Symposiums (von links): PD Dr. med. Tezval aus der Klinik für Unfallchirurgie der Universitätsklinik Göttingen, Chefarzt Dr. med. Oliver Rittmeyer (Asklepios Kliniken Schildautal), Prof. Dr. med. Michael Ghadimi (Universitätsmedizin Göttingen) und PD Dr. med. Onnen Mörer (Universitätsmedizin Göttingen).

Große Resonanz auf die Einladung zum diesjährigen Symposium der Klinik für Allgemein- und Unfallchirurgie der Asklepios Kliniken Schildautal.

Am Mittwoch lud Chefarzt Dr.med. Rittmeyer, wie bereits berichtet, zum Symposium „Der Chirurgische Infekt„ ein. Zahlreiche niedergelassene Kollegen aus der gesamten Harz- und Vorharzregion sowie Ärzte aus den umliegenden Nachbarkliniken nahmen das Angebot zu dieser interessanten Veranstaltung gerne an. Spontan und ohne Zögern vertrat Herr PD Dr. med. Tezval aus der Klinik für Unfallchirurgie der Universitätsklinik Göttingen einen der kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen ausgefallenen Referenten.
„Wenn Sie glauben, dass unsere High-Tech-Medizin vor Infekten geschützt sei, irren Sie gewaltig“. Mit diesen Worten eröffnete Chefarzt Dr. med. O. Rittmeyer resümierend das Symposium und begrüßte die Referenten und zahlreichen Zuhörer bei Klaviermusik, vorgetragen von Lukas Großer.
Mit seinem ersten Vortrag „Das Abdomen als Sepsis-Fokus“ führte Herr Prof. Dr. Ghadimi in das Thema des Tages ein. Nachfolgend veranschaulichte Herr PD Dr. med. Mörer sehr eindrucksvoll, dass dieses Erkrankungsbild eine sehr enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Chirurgen, Anästhesisten, Internisten und Mikrobiologen erfordert. Nach kurzer Pause stellte Herr PD Dr. med. Tezval den interessierten Zuhörer das Behandlungsmanagement von akuten und chronischen knochenchirurgischen und orthopädischen Infekten vor. Viele Fragen aus der Zuhörerschaft nach den jeweiligen Vorträgen zeigten das große Interesse und die anhaltende Aktualität des Themas.
Wie Dr. Rittmeyer im Anschluss an die Veranstaltung bemerkte, deutet die Resonanz auf eine große Akzeptanz der nun seit 5 Jahren regelmäßig durchgeführten Symposien der Klinik für Allgemein- und Unfallchirurgie hin. „ Der große Zuspruch ermutigt uns diese Tradition auch weiter fortzusetzen“. erklärte Dr. Rittmeyer abschließend gegenüber dem „Beobachter“.