„Wer nicht aus erster Hand informiert ist, kann nicht gestalten“

Bürgermeisterkandidat Erik Homann sucht das Gespräch mit den Seesener EInzelhändlern

Seesen (bo). Noch vor seinem Urlaub und bei herrlichem Sommerwetter besuchte Erik Homann viele Einzelhändler in der Innenstadt, um direkt und ungefiltert deren Anregungen und Gedanken zur Entwicklung unserer Innenstadt in Erfahrung zu bringen.
„Insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden Stadtsanierung halte ich es für unverzichtbar, mit den Einzelhändlern ins Gespräch zu kommen. Wir müssen wissen, was die betroffenen Menschen denken und welche Ideen sie haben. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen und wissen, wo wir hinwollen, wird die Stadtsanierung auch akzeptiert werden und erfolgreich sein.“
Durch staatliche Fördermittel in Höhe von vorerst über 600.000 Euro und einem Eigenanteil der Stadt Seesen in Höhe von rund 300.000 Euro ist es möglich, auch größere Sanierungsmaßnahmen der Innenstadt in Angriff zu nehmen.
„Dieses Programm ist eine große Chance für Seesen und die Attraktivität unserer Innenstadt. Vielleicht ist das endlich auch ein Anstoß, um das leidige „Meinecke-Problem“ zu lösen. Ich jedenfalls werde mich als Bürgermeister intensiv für eine lebendige Innenstadt einsetzen. Damit die Seesener zukünftig seltener die Notwendigkeit sehen, für ihre Einkäufe die umliegenden größeren Städte anzusteuern“, so Homann.
Eine wichtige Rolle spielt nach seiner Ansicht dabei der ständige Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltung und Gewerbe. „Wer nicht aus erster Hand informiert ist, kann auch nicht gestalten“, so Erik Homann, der verspricht, auch nach seiner Wahl regelmäßig bei den Einzelhändlern vorbeizuschauen – dann hoffentlich bei regem und buntem Treiben in der Innenstadt.