Westernreiter blicken auf erfolgreiche Saison

Lena Kassebaum gut in Tritt.
 
Bei mehreren Starts in der näheren und weiteren Umgebung konnten die Reiter ihr Können unter Beweis stellen.

Matthias Fricke landet auf dem zweiten Platz /Lena Kassebaum aus Seesen nimmt an den German Open teil

Seesen (bo). Auf eine erfolgreiche Turniersaison 2011 können die Westernreiter aus der Region zurückblicken: Bei mehreren Starts in der näheren und weiteren Umgebung konnten zum einen die jugendlichen Nachwuchsreiterinnen sowie ihre Pferde ihr bereits vorhandenes Können zeigen und mit ihren guten Platzierungen nachweisen, dass sie fleißig trainiert und sich intensiv vorbereitet hatten. Zum anderen gab es aber auch zahlreiche vordere Platzierungen und Erfolge der erwachsenen Reiter und Reiterinnen aus dem Landkreis Goslar, wobei ein 2. Platz von Matthias Fricke aus Nauen bei den diesjährigen Niedersächsischen Landesmeisterschaften und vor allem die Qualifikation und Teilnahme von Lena Kassebaum aus Seesen an den Deutschen Meisterschaften 2011 (German Open) in Bayern herausragen.
Auf den EWU C-Turnieren in Pöhlde, Eltze, Gieboldehausen und Hattorf konnten die Lutteranerin Lisa Kollenberg mit ihrer sechsjährigen Stute „Malikah el masri“ und Berit Greune aus Ildehausen mit ihrem zwölfjährigen Hannoveraner Wallach „Epus“ zahlreiche Platzierungen in den Disziplinen Western Horsemanship, Reining, Pleasure und Trail verbuchen. So auch noch am letzten Wochenende, als Berit Greune beim Turnier in Gieboldehausen den 2. Platz in der Western Horsemanship erreichte. Anfang Juli hatte sie an gleicher Stelle sogar den Sieg in der gleichen Disziplin errungen. Für Lisa Kollenberg ermöglicht die Abrechnung aller Erfolge in einer für sie so erfolgreich verlaufenen Saison nun vom kommenden Jahr an die Startberechtigung in der nächsthöheren Leistungsklasse 3.
Auch die Jugendlichen Maria Fricke aus Nauen (mit dem Quarter Horse „BH Smart Enterprise“), Nele Franke aus Ildehausen (mit der Tinker-Stute „Inara“) und Leonie Gee­f (mit ihrem Hannoveraner „Pacelli“) waren erfolgreich unterwegs. Maria Fri­cke erreichte unter anderem am vorletzten Wochenende auf dem EWU C-Turnier in Hattorf einen 2. Platz in der LK 4 B Reining. Ebenfalls dort siegte Nele Franke (LK 4B) in der Western Pleasure, nachdem sie kurz vorher auf dem Turnier in Pöhlde auch schon in der Western Horsemanship als 4. erfreulich weit vorn platziert war. Leonie Gee­f konnte einen 2. Platz auf dem EWU C-Turnier in Stauffenburg in der Western Horsemanship (LK 4 B) für sich verbuchen, nachdem sie beim ersten Turnier in diesem Jahr in Gieboldehausen diesen Wettbewerb sogar gewonnen hatte. Nach jeweils einem 2. Platz in Reining und Western Horsemanship sowie einem 4. Rang in Pleasure (erneut in Gieboldehausen am letzten Wochenende) wurde die Seesenerin bei diesem Turnier sogar mit dem Titel „All-Around­-Champion“ als beste jugendliche Teilnehmerin ausgezeichnet.
Eine erfolgreiche Turniersaison hat auch Matthias Fricke mit seinem achtjährigen Quarter Horse Wallach „BH Smart Enterprise“ hinter sich: Auf den diesjährigen C-Turnieren konnte er den Verbleib in der obersten Leistungsklasse (LK 1) durch zahlreiche Platzierungen, vor allem in den Disziplinen Reining und Western Riding, verteidigen. Der für ihn krönende Saisonabschluss war der Vize-Landesmeistertitel in der Reining, der ihm Anfang September bei den Landesmeisterschaften in Nienhagen (Celle) verliehen werden konnte.
Lena Kassebaum und ihr zehnjähriger Hannoveraner Wallach „Rain Of Pearls“ konnten sich in diesem Jahr durch Siege und gute Platzierungen auf den A/Q-Turnieren in Wenden und Eltze für die Deutschen Meisterschaften im Westernreiten, die in der letzten Septemberwoche im bayerischen Kreuth stattfanden, für die Disziplinen Western Horsemanship, Wes­tern Riding und Superhorse qualifizieren. Nach der aller­ersten Teilnahme an den German Open kann das Paar eine durchaus positive Bilanz ziehen. Zwar reichte es noch nicht zu einem Platz auf dem Siegertreppchen, doch in einem jeweiligen Starterfeld von über 70 Paaren konnten sich Lena Kassebaum und ihr Pferd in allen drei Disziplinen im vorderen Viertel platzieren. Nach einer gewissen Anfangsnervosität beim ersten Start in der Superhorse (Platz 20) kamen Pferd und Reiterin immer besser in Tritt: So kämpften sich die beiden in der Western Riding mit einem 205er Score auf Platz 17 vor, und in der Western Horsemanship erreichten sie dann schließlich nach konzentrierter und feiner Leistung einen beachtlichen 12. Platz in der Gesamtwertung von 76 Paaren.