Willkommen in Seesen

Ludmila Heilmann (Mitte) mit den beiden Patenbegleiterinnen Brigitte Steinhoff und Renate Hoppe.

AKIT blickt auf 18 Monate Flüchtlingsarbeit zurück / Weitere Helfer gesucht!

Nach nunmehr eineinhalb Jahren ziehen die Mitarbeiter von AKIT (Arbeitskreis Integrationstreff) eine positive Bilanz ihrer Arbeit mit geflüchteten Menschen, Familien und Einzelpersonen, die inzwischen in Seesen und den Ortsteilen angekommen sind. Die meisten von ihnen werden von ehrenamtlichen Paten unterstützt, die ihnen bei der Eingewöhnung helfen, was mit großer Dankbarkeit angenommen wird. Von den Verantwortlichen bei AKIT wird sehr darauf geachtet, dass der Einsatz der Paten überschaubar bleibt und sie nicht überfordert werden. Es muss immer von der Tatsache ausgegangen werden, dass die ausländischen Familien in ihrer Heimat allein und selbstständig ihr Leben geregelt haben, sodass sich die Unterstützung hier bei uns nur auf die Eingewöhnung in unser gesellschaftliches System und möglicherweise bürokratischer Probleme beschränken kann. Dabei helfen drei Integrations-Beratungsstellen in Seesen, die eine wertvolle Arbeit leisten – gerade auch zur Entlastung der Paten. Ziel ist es, dass die Paten den Geflüchteten Hilfe zur Selbsthilfe geben, sodass diese dann bald allein ihre Angelegenheiten regeln können. Dabei können sie ihre Probleme auch in dem wöchentlich stattfindenden Sprachcafe in der Jugendfreizeitstätte einbringen. Dort stehen ihnen Landsleute mit guten Sprachkenntnissen als Sprachmittler zur Verfügung.
Leider stehen im Augenblick keine freien Paten mehr zur Verfügung, obwohl immer noch neue Geflüchtete unserer Stadt zugewiesen werden. Von daher bittet Ludmila Heilmann – Integrationsbeauftragte der Stadt Seesen – darum, dass sich aus der Bevölkerung Seesens weitere Paten zur Verfügung stellen, die bereit sind, dieses Ehrenamt wahrzunehmen.
Damit alle Interessierten sich ein Bild von dieser Arbeit machen können, bietet der AKIT eine unverbindliche Informationsveranstaltung am Donnerstag dem 11. Mai um 19 Uhr im evangelischen Kirchenzentrum an.