„Wir ertrinken in Spenden!“

Rauna-Sammlung

Seesen (poe) Es ist ein „Hilferuf der besonderen Art“, mit der sich der Vorstand der „Kirchlichen Lettlandhilfe“ an diesem Wochenende an die Bürger in der Stadt Seesen und in den benachbarten Städten und Gemeinden wendet. Unmittelbarer Anlass: Die Lager-Kapazitäten in der Annahmestelle sind restlos erschöpft, und der Sattelzug, der sich im April auf den Weg in die lettische Partnergemeinde Rauna machen wird, dürfte bis auf den letzten Zentimeter „ausgebucht“ sein.
Nachdem die ungebrochene Spendenbereitschaft bereits in der letzten Woche dazu geführt hatte, die Dauer der Sammlung um einen Annahme-Tag verkürzen zu müssen, wurden die Mitstreiter aus den Reihen der „Kirchlichen Lettlandhilfe“ am vergangenen Mittwoch noch einmal von Sachspenden „überrollt“. Und als dann auch noch Stühle und Tische für die Möblierung der neuen Altenbegegnungsstätte, die bekanntlich am 1. Mai eingeweiht werden soll, sowie Rollatoren und Rollstühle „angeliefert“ wurden, geht nach den Worten des Vorsitzenden der „Lettlandhilfe“, Pastor i.R. Kurt Hoppe, nunmehr „wirklich nichts mehr“. Bedeutet: Es können keine weiteren Sachspenden mehr angenommen werden.
Kurt Hoppe: „Wir bitten dafür um Verständnis; danken allen Spendern einmal mehr dafür, dass sie sich erneut in den Dienst der guten Sache gestellt haben, und appellieren in diesem Zusammenhang an alle, ihre Spenden dann in die für den Herbst geplante Sammlung einzubringen“.