„Wir geben Kindern Bausteine für ihre Lebensträume“

Auch sie stießen auf den „30.“ an: Bernward Steinkraus und Roswitha Voß (Paritätischer)
 
Das Team der Frühförderung mit Leiterin Ilona Fuchs (rechts)

Die Frühförderung der Lebenshilfe feiert 30-jähriges Bestehen und betreut mittlerweile 160 Kinder und Familien

Die seit 1980 bestehende ambulante Frühförderung- und beratung der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen wendet sich an Kinder in Familien, die während der ersten sechs Lebensjahre (bis zum Schuleintritt) Unterstützung und Förderung in ihrer allgemeinen Entwicklung, beispielsweise im körperlichen, sprachlichen, kognitiven, emotionalen und sozialen Bereich benötigen.


Wichtige Ziele der Frühförderung- und beratung sind unter anderem die Förderung von Wahrnehmung, Bewegung, Interaktion, Kommunikation und Sprache sowie die Vermittlung von Kompensationstechniken und die Entwicklung lebenspraktischer Fähigkeiten. Während sich das Büro der Frühförderung im Verwaltungsgebäude der Lebenshilfe Seesen in der Lautenthaler Straße 70 befindet, sind die Therapieräume zentral gelegen. Die Räumlichkeiten sind in der LangeStraße 21 zu finden – hier gibt es einen zusätzlichen Raum für die Amtsärztin, die die Kinder der Frühförderung einmal im Monat besucht und somit den Kindern und Eltern die lange Fahrt und den unangenehmen Aufenthalt im Wartezimmer erspart.

Zur Jubiläumsfeier anlässlich des 30-jährigen Bestehens hieß Hans-Werner Ohlsen, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen e.V., die Gäste – darunter auch Bürgermeister Hubert Jahns – ganz herzlich willkommen. Er bedankte sich bei allen Spendern und Förderern, die die Arbeit der Einrichtung der Lebenshilfe ermöglichen und ganz besonders Ilona Fuchs, die seit 2001 Leiterin der Frühförderung ist.
In seiner Ansprache erwähnte Ohlsen, dass allein die Frühförderung 160 Kinder und Familien aus den Einzugsgebieten der Landkreise Goslar, Northeim und Hildesheim betreue und begleite und dass das Team es sich zur Aufgabe mache, mit den Eltern betroffener Kinder Hand in Hand zu arbeiten.
Im Anschluss ergriff Bernward Steinkraus, der an der Gründung der Frühförderung im Jahre 1980 beteiligt war, das Wort. Er nahm die Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erinnerte an die Anfänge der ganzheitlich-pädagogischen Förderung. Auch Steinkraus sprach Ilona Fuchs seine Glückwünsche für die geleistete Arbeit aus.
Ilona Fuchs bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen der Gäste und ganz besonders bei dem engagierten und kompetenten Team, welches sich in den vergangenen Jahren gefunden habe und sich vorbildlich ergänze. „Auch für die nächsten fünf Jahre sind weitere Visionen geplant“, so Fuchs weiter. Frei nach dem Motto „Stillstand heißt Rückstand“freut sich Fuchs auf die kommenden Jahre und die damit verbundene Arbeit, denn sie bringe sichtbare Erfolge und mache nicht zuletzt deswegen großen Spaß.
Bürgermeister Hubert Jahns betonte in seiner Ansprache, immer sehr gerne zu den Veranstaltungen der Lebenshilfe zu kommen. Auch er dankte dem kompetenten Team und lobte die Einrichtung selbst sowie die in den vergangenen Jahren erzielten großen Fortschritte. „Dieses Team und diese Institution sind es, die den Menschen Fenster und Türen öffnen,“ sagte der Verwaltungs-Chef. Für die weiteren Vorhaben wünschte Jahns „Gutes Gelingen!“ und überreichte der Leiterin Ilona Fuchs einen Briefumschlag.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde auf die vergangenen 30 Jahre angestoßen, und ein großes Buffet lud zum Schlemmen ein. Zudem wurden weitere neugierige Gäste zum „Tag der offenen Tür“ erwartet.