„Wir wehren uns!“

Hans-Walter Pallinger macht mobil gegen Windkraft vor Bornhausen

„Nur einen Kilometer vor Bornhausen plant der Zweckverband für den Großraum Braunschweig (ZGB) ein Vorranggebiet für Windkraftanlagen. Das Gebiet befindet sich noch vor den Kleingartenanlage bis hinunter zur Autobahn.

Das bedeutet, das bei normaler Wetterlage die Geräusche bis nach Bornhausen getragen werden. Ganz Bornhausen hat „etwas davon“, aber auch Seesen ist beteiligt, durch seine Nähe zum Windgebiet.” So beschreibt Hans-Walter Pallinger aus Bornhausen, Ratsherr der Stadt und stellvertretender Ortsbürgermeister des Dorfes, die Situation um die möglichen Windkraftanlagen bei Bornhausen (der „Beobachter” berichtete bereits).
Ein Blick zurück: Der Ortsrat Bornhausen hatte sich nach der Anhörung von Kirsten Becker vom Unternehmen wpd AG Anfang 2014 einstimmig gegen den ZGB-Vorschlag ausgesprochen. Des Weiteren hatte die Stadt sich dahingehend ausgesprochen, dass ihre Entwicklungsmöglichkeiten an der Kirschenallee ein Gewerbegebiet zu schaffen erhalten bleiben sollten. Stattdessen schlägt sie ein Gebiet östlich der Autobahnanschlussstelle Rhüden und nördlich der B 82 vor.
Bornhausen liegt stromabwärts der Hauptwindrichtung, so dass laut Beurteilung des ZGB abwägungsrelevante Beeinträchtigungen der Ortslage Bornhausen durch eine stärkere Verdriftung von Schallemissionen zu erwarten sind. Hierzu vertritt der ZGB die Auffassung, dass sich diese Beeinträchtigung aufgrund der deutlichen Vorbelastung der Ortslage durch den Verkehrslärm der A 7 relativiert.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 7. Mai 2016.