Wirtschaftsförderung neu ausgerichtet

Rudolf Götz (MdL).

Rudolf Götz: Mittlere Unternehmen profitieren

Der CDU-Landtagsabgeordnete Rudolf Götz (Seesen) teilte jetzt mit, dass die Niedersächsische Landesregierung die Wirtschaftsförderung neu ausrichtet.


Seesen (bo). Die Höchstförderung werde künftig grundsätzlich auf eine Million Euro begrenzt. Ausnahmen gäbe es aber weiterhin bei regional besonders bedeutsamen Projekten, und solchen, bei denen mindestens 75 neue Arbeitsplätze entstünden, betonte der christdemokratische Abgeordnete in einer Presseverlautbarung.
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen würden von der Neuausrichtung profitieren, meinte Rudolf Götz.

„Gießkannenförderung“
wird jetzt beendet

Die einzelbetriebliche Investitionsförderung habe in Niedersachsen seit 1998 mehr als 70.000 Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise gesichert. Jeder Förder-Euro habe zusätzlich ein privates Investitionsvolumen von 7,40 Euro ausgelöst.
Die Neuausrichtung sorge für eine noch zielgerichtete Förderung. Die viel zitierte „Gießkannenförderung“ werde es dann nicht mehr geben, so der CDU-Mandatsträger.
Auch haushaltspolitisch sei dieser Schritt notwendig und richtig. Götz wörtlich: „Nach der überwundenen Wirtschaftskrise muss die Haushaltspolitik wieder absolute Priorität haben. Bis 2020 wollen und müssen wir in Niedersachsen ohne neue Schulden auskommen. Diesem Ziel trägt auch die neu ausgerichtete Wirtschaftsförderung Rechnung“.