Wohnwagen brennt auf der Autobahn 7 bei Bockenem völlig aus

Da kam jede Hilfe zu spät: Der Wohnwagen brannte bis auf das Fahrgestell nieder.

Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Rhüden, Bockenem und Seesen können nicht verhindern, dass der Wohnwagen auf der BAB7 bis auf das Gestell niederbrennt.

Seesen/Bockenem (am) Auf der A 7 ist am Montagmittag gegen 12.30 ein Wohnwagen in Brand geraten und bis auf das Fahrgestell abgebrannt. Mehr als 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Rhüden, Bockenem und Seesen konnten den Wohnwagen nicht von den Flammen schützen. „In Seesen wurde der Wohnwagen gekauft und sollte nun überführt werden“, erklärte Einsatzleiter Timo Hurlemann von der Freiwilligen Feuerwehr Rhüden gegenüber der Zeitung. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Wohnwagen bereits unter Vollfeuer. „Wir haben sofort einem Löschangriff mit Schaum vorgenommen, aber da war schon fast alles runter gebrannt“, erklärt er weiter. Mit dem in Seesen erworbenen Wohnmobil, war der Fahrer im Sprinter in Richtung Nord unterwegs, als er gut 1000 Meter vor der Ausfahrt Bockenem im Rückspiegel Feuer am Reifen feststellte. Geistesgegenwärtig lenkte er seinen Sprinter samt Wohnwagenanhänger auf den Standstreifen und versuchte den Anhänger noch abzukuppeln. Dieses gelang ihm jedoch nicht mehr. Der Wohnwagen brannte bis auf das Fahrgestell nieder. Auch der Sprinter wurde im Heckbereich beschädigt. Zum Glück waren noch keine Gasflaschen geladen, die zur Explosion hätten kommen können. Die Autobahn 7 war für eine Dauer von gut zwei Stunden ab Rhüden in Richtung Nord gesperrt. Bedingt durch den Rückstau kam es bereits ab der Anschlussstelle Echte zu Verkehrsbehinderungen. Die genaue Brandursache und Schadenhöhe blieben offen.