Wünsche und Kritik der Einwohner aufnehmen

Gut besucht war die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Seesen im „Haus der Vereine“ in Rhüden.

SPD-Ortsverein Seesen zeigt sich bei Mitgliederversammlung bürgernah / Delegierte benannt

Der SPD-Ortsverein Seesen hatte Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Haus der Vereine nach Rhüden eingeladen.

Vorsitzende Michaela Meyer zeigte sich hocherfreut, dass die Veranstaltung so gut angenommen wurde.
Ziel der SPD in Seesen ist es nach eigener Aussage, „eine transparente Politik zu machen und die Bürgerinnen und Bürger gut zu informieren“. Und so konnten die Gäste auch die Wahl der Delegierten für die Delegiertenkonferenz des SPD-Unterbezirks hautnah miterleben. Aufgabe der Delegierten wird es sein, am 8. April die Wahlliste für die Kreistagswahl zu verabschieden und den Seesener Kandidaten hierbei den Rücken zu stärken. Als Delegierte wurden einstimmig von der Versammlung gewählt: Michaela Meyer, Andrea Melone, Uwe Klöppner, Michael Wollenweber, Karl-Heinz Koch, Ingeborg Uhde, Uwe Pförtner und Helga Stephan.
Im Anschluss an die Wahl waren vor allem die Gäste der Veranstaltung gefragt. Die Vorsitzende machte deutlich, dass die Aufgaben für die kommende Politik Seesens hauptsächlich von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt mit ihren Ortsteilen kommen sollen. Dies sei der Grundstein für Demokratie, betonte Meyer. Alle Beteiligten zeigten sich erfreut über die vielen Anregungen und Wünsche, die vorgetragen wurden. Natürlich wurde während der Veranstaltung auch Kritik an der bisherigen politischen Leitung geäußert. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Melone skizzierte den Anwesenden die Arbeit der SPD im Stadtrat und klärte darüber auf, dass seitens der CDU viele übereilte und falsche Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen worden seien. Auch den Mangel an einem parteiübergreifenden Austausch bei bestimmten Themen habe man seitens der SPD immer wieder gerügt. Oberstes Ziel sollte sein, stets das Beste für die Stadt zu erzielen und nicht die Belange Einzelner als Grundlage für Entscheidungen heranzuziehen. Kritisch zeigte sich Melone auch über die derzeitige Wirtschaftsförderung. „Wir müssen schnell mehr für die Lage in Seesen tun. Unsere infrastrukturelle Lage erlaubt eine aktive Werbung für den Wirtschaftsstandort Seesen. Denn nur wer Arbeitsplätze schafft, kann ein gutes Leben in einer sozialen Stadt gewährleisten“, so Melone.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 11. März 2016.