„Wünschte mir Ausnahmeregelung“

SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Melone: „Menschen vor Ort dürfen das Vertrauen nicht verlieren!“.

SPD-Fraktion befasste sich mit Hochwasserschutz und mit besonders geschützten FFH-Gebieten

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Seesen kam zu ihrer jüngsten Sitzung im „Haus der Vereine“ in Rhüden zusammen. Der Einladung war auch Diplom-Ingenieur Uwe Metzing vom gleichnamigen Ingenieurbüro gefolgt. Nicht ohne Grund, denn im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand ein immer noch aktuelles und für Seesen sehr wichtiges Thema: der Hochwasserschutz.
Fast zwei Monate nach der Hochwasserkatastrophe sind viele Spenden gesammelt, Hilfen vom Land und dem Landkreis zugesagt und viele Ehrenamtliche sind bis heute im Einsatz. Allein im Landkreis Goslar soll es nach derzeitigem Stand zu einem Schaden von 13,8 Millionen Euro nur an öffentlichen Gebäuden, Schulen und Brücken gekommen sein. Für die vielen privaten Haushalte gibt es gegenwärtig noch keine belegbaren Zahlen. „Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass Bagger anrollen, wie zurzeit in Lutter oder in den Bereichen um Schladen. An Nette und Schildau und ihren Nebenflüssen tut sich scheinbar nichts“, schildert Fraktionsvorsitzende Andrea Melone die Situation. Im Hochwasserbetroffenengebiet, im Land Niedersachsen, sind in der Land- und Forstwirtschaft mit rund elf Millionen Euro und bei Unternehmen ebenfalls mit Schäden in Millionenhöhe zu rechnen. Neben der vorgesehenen Unterstützung durch das Land werde ein Teil von den Betroffenen selbst zu tragen sein.

Wie es jetzt weiter gehen soll, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters“ vom 9. Oktober 2017.