Wunderschöne Tage tief im Osten der Republik verlebt

Der Harzklub Seesen unternahm eine viertägige Studienfahrt nach Bautzen in der Oberlausitz.

Harzklub Seesen unternahm eine viertägige Studienfahrt nach Bautzen in der Oberlausitz

Der Harzklub Seesen hatte sich vor wenigen Tagen mit 48 Personen zu einer Fahrt nach Bautzen in der Oberlausitz aufgemacht. Mit dem Bus der fuhr die Gruppe auf direktem Weg an Dresden vorbei in die Oberlausitz im östlichen Sachsen.In Bautzen wurde im Best-Western-Hotel das Quartier bezogen. Nachmittags traf sich die Gruppe mit zwei Stadtführern zu einem zweistündigem Stadtrundgang. Bautzen ist das Zentrum der Oberlausitz. Die Altstadt ist wunderbar restauriert. Bautzen ist die Stadt der Türme. Alle Orts- und Hinweisschilder sind zweisprachig in deutsch und sorbisch.
Die Stadt liegt herrlich über dem Tal der Spree. Am Reichenturm vorbei, dem schiefen
Turm von Bautzen, kommt man in die Reichenstraße mit seinen reich verzierten Häuserfassaden aus Renaissance und Barock. Der Dom St. Petri ist die früheste und größte Simultankirche Deutschlands. Am zweiten. Tag ging die Reise durch das Lausitzer Seenland zum Findlingspark nach Nochten. Eine wunderschöne Anlage mit den Findlingen, die bei der Braunkohlegewinnung gefunden wurden. Leider hatte die Gruppe während der Besichtigung mit starkem Regen zu kämpfen. Auch bei dem anschließenden Rundgang durch den Park um das Fürst-Pückler-Schloss in Bad Muskau mit seinem alten Baumbestand gab es tüchtig Regen. Das nächste Ziel war Görlitz mit seiner malerischen Altstadt.
Wegen des Wetters wurde mit dem Bus eine ausgedehnte Stadtrundfahrt unternommen. Der Reiseleiter führte dann die Gruppe nur für rund eine Stunde in die Altstadt.
Am dritten Tag mit endlich wunderschönem Wetter trat die Gruppe die Fahrt ins Zittauer Gebirge an. Nach einer Stadtrundfahrt in Zittau war der Besuch in der Kirche zum Heiligen. Kreuz mit Besichtigung des großen Zittauer Fastentuches eingeplant.
Am Nachmittag gab es die erlebnisreiche Fahrt mit der Zittauer Schmalspurbahn durch die Landschaft des Zittauer Gebirges bis nach Oybin. Nach einem Stadtbummel und Besuch der Felsenkirche, die in die imposanten Sandsteinfelsen eingebaut wurde, ging es mit dem Bus über Jonsdorf mit seinen Umgebindehäusern zum Zisterzienserkloster Marienthal.
Dieses Kloster liegt direkt an der Neisse. Durch das Hochwasser 2010 ist man noch dabei die Schäden zu beheben.
Am vierten Tag hieß es Abschied nehmen vom Hotel in Bautzen. Vor der Rückfahrt ging es noch zum Bautz’ner Senfladen, zur Manufaktur und ins Museum. Hier wurden der Gruppe die verschiedenen Senfarten und die Herstellung verschiedener Senfsorten vorgeführt.
Die Rückreise führte wieder vorbei an Dresden bis nach Freyburg an der Unstrut zur Zeddelbacher Mühle. In der Mühle bestand die Möglichkeit zum Kaffee trinken. Die Unstrut führte zu diesem Zeitpunkt schon Hochwasser, es hatte sich schon fast bis an die Mühle ausgebreitet. Zufrieden kam die Gruppe wieder in Seesen an. Es waren wunderschöne Tage, trotz des unbeständigen Wetters. Für das nächste Jahr wurde wieder eine Fahrt ins Auge gefasst.