Zum Abiturjubiläum auf die Wartburg

50 Jahre nach dem bestandenen Abitur gab es ein Wiedersehen für die ehemaligen Jacobsonschüler. (Foto: Dienemann)

Abiturklasse von 1964 der früheren Jacobsonschule schwelgt in Erinnerungen

18 Schülerinnen und Schüler der Klasse 13 m des „neusprachlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasiums Seesen (ehemalige Jacobsonschule)“ bestanden im Februar 1964 das Abitur. Nun, rund 50 Jahre später, trafen sich 13 von ihnen, zum Teil in Begleitung der Ehepartner, im thüringischen Creuzburg in der Nähe von Eisenach, um das damalige Ereignis noch einmal gemeinsam zu feiern.

Neben kulturellen Unternehmungen wie die Besichtigung der Wartburg und eine Stadtrundfahrt mit der Touristik-Bahn in Mülhausen, standen vor allem der Austausch der persönlichen Entwicklung im inzwischen beendeten Berufsleben sowie die Familien- und Lebensgeschichten im Vordergrund.
Die meisten der Jubilare wohnen noch heute in Niedersachsen, aber auch aus Berlin, Bonn, Essen, Hamburg, Köln und Pinneberg kamen die ehemaligen Mitschüler angereist.
Höhepunkte des Treffens waren die abendlichen Zusammenkünfte im Restaurant auf der Burg Creuzburg. Zu gutem Essen und entsprechenden Getränken gab es reichlich Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Die Organisation der Jubiläumsveranstaltung lag in den Händen des damaligen Klassensprechers Winfried Karius, bis zu seinem Ruhestand Pastor in Wenzen, der von seiner Ehefrau Christina, geborene Bode, kräftig unterstützt wurde. Beide, ebenso wie das Ehepaar Klaus und Anita Mücke, drückten damals die Schulbank in der gleichen Abiturklasse. Der Klassenälteste, Bernhard von Maydell, überreichte im Namen aller Mitschüler dem Ehepaar Karius für die langjährige hervorragende Arbeit zum Zusammenhalt der einzigartigen Klassengemeinschaft, mit den entsprechenden anerkennenden Worten, ein Präsent.
Am letzten Abend weckte eine von Bernd Dienemann zusammengestellte und vorgeführte Powerpointpräsentation mit Aufnahmen aus der Schulzeit sowie von früheren Klassentreffen so manche Erinnerung und mehrfach wurde die Frage samt Antwort gestellt: „Wer ist das denn?“ Der Abend klang feucht-fröhlich mit dem Absingen alter Lieder aus, und zwar unter Akkordeonbegleitung durch Dietrich Temme.
Nach dem gemeinsamen Frühstück am folgenden Tag wurde mit dem allgemeinen Fazit einer gelungenen Jubiläumsabiturfeier sowie den guten Wünschen für weiteres Wohlergehen und eine stabile Gesundheit die Heimreise angetreten. Schließlich wurde noch verabredet, sich möglichst häufig auch zu den traditionellen jährlichen, jeweils am 27. Dezember stattfindenden Klassentreffen mit „Kegelnachmittag“ wieder einzufinden.