Zwei schwere Unfälle innerhalb sechs Stunden

Unfall 1 zwischen der AS Seesen und Echte. Die Feuerwehr hatte viel zu tun. (Foto: Lange Kreisfeuerwehr Northeim)

Porsche-Fahrer fuhr in den Morgenstunden auf Stauende vor der Abfahrt Seesen auf

Gleich zweimal hat es am Mittwoch ordentlich auf der A 7 gekracht.

Der erste schwere Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Seesen und Echte in Fahrtrichtung Kassel gegen 0.45 Uhr. Dabei wurde die 42 Jahre alte Mitfahrerin des beteiligten Lastwagen-Fahrers schwer verletzt. Die Frau aus Hamburg wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Northeim gebracht. Der gleichaltrige Fahrer aus dem Landkreis Harburg blieb unverletzt.
Doch damit nicht genug. Infolge dieses Unfalls wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Süd gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Seesen von der A 7 heruntergeführt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau. Etwa 200 Meter vor der Abfahrt Seesen krachte es dann gegen 6.40 Uhr abermals. Zunächst hatte der Fahrer eines Tanklastzuges am Stau-Ende ordnungsgemäß angehalten. Der folgende Fahrer eines BMW aus Rhüden tat es ihm gleich. Der dahinter herannahende Fahrer eines Porsche Cayenne aus Nordhausen allerdings erkannte die Situation wohl zu spät und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den BMW auf, der mit voller Wucht gegen den Lastzug gedrückt wurde. Der Rhüdener hatte wirklich mehr als nur einen Schutzengel mit an Bord. Er konnte das Krankenhaus schnell wieder verlassen und meldete sich kurze Zeit später bereits auf „facebook“ bei Beobachter Online, dass es ihm gut gehe. Auch der verursachende Porsche-Fahrer, dessen Fahrzeug sich mehrmals drehte und in der Leitplanke zum Stehen kam, kam mit dem Schrecken davon.

Der gesamte Artikel ist in der gedruckten Ausgabe vom 17. März 2016 zu lesen.