Freitag Dokumentarfilm-Abend im Kirchenzentrum

Der Film „Die neue Power“ geht den Möglichkeiten regenerativer Energien auf den Grund.

Der Naturraum Harz und das Thema Erneuerbare Energien werden beleuchtet

Es ist mal wieder Kinozeit im Kirchenzentrum. Doch wenn sich dazu an diesem Freitag, 22. Februar, die Türen des Evangelischen Kirchenzentrums in Seesen, Hinter der Kirche 1A, öffnen, dann steht diesmal kein Spielfilm auf dem Programm. Vielmehr wird diesmal ein Dokumentarfilmabend geboten. Er beginnt um 20 Uhr; der Eintritt ist wie gewohnt frei.
Zunächst einmal zu sehen sein wird der 27-minütige Streifen „Naturräume Deutschlands – der Harz“. Die deutschen Mittelgebirge sind ein Mosaik verschiedenster Landschaften. Sie sind gekennzeichnet durch waldbedeckte Höhenzüge, karge Hochflächen und früh indus­trialisierte, dicht besiedelte Täler. Im Mittelpunkt dieses Films steht der Harz – das höchste Gebirge Norddeutschlands. Die Vegetation mit waldbedeckten Höhenzügen und Hochmooren ist von hohen Niederschlägen im ganzen Jahr geprägt. Der Mensch hat in der Landschaft seine Spuren hinterlassen: von der einst größten Bergbauregion der Welt zeugen Wassergräben und Stollen. Diese dienen heute als Touristenattraktion und stützen somit die wichtigste Einnahmequelle im Harz – den Fremdenverkehr. Außerdem spielt die Wasserwirtschaft weiterhin eine gewichtige Rolle, die das Umland vor Hochwasser schützt und mit Trinkwasser versorgt.
Im Anschluss heißt es „Die neue Power – Erneuerbare Energien in Europa“. In einer einzigartigen Reise durch Europa zeichnet der Film ein präzises Bild von der bahnbrechenden Möglichkeit neuer und unerschöpflicher Energie aus Biomasse, Wind, Geothermie, Wasser und Sonne. Der Unternehmer Bene Müller und der Wissenschaftler Martin Hoppe-Kilpper sind im Jahr 2004 die Leitfiguren für „Die neue Power“. Hermann Scheer, (inzwischen verstorbener) Träger des alternativen Nobelpreises, analysiert in einem messerscharfen Statement die damaligen (und teilweise noch heutigen) Gründe für die Widerstände gegen die Energiewende. Doch erstmalig zeigt ein Film nicht nur das
vollständige Potenzial der erneuerbaren Energien, sondern auch die Notwendigkeit und Machbarkeit ihrer Vernetzung. Schon 2004 ist das überraschende Ergebnis: Die realen Möglichkeiten einer solaren Vollversorgung reichen von der regionalen bis hin zu einer transeuropäischen Ebene. Dieser Film dauert etwa 51 Minuten.