Kurt Gliwitzky verlässt NORD/LB und Landessparkasse

Nach über 44 Jahren im Dienst der Braunschweigischen Staatsbank, der NORD/LB und der Braunschweigischen Landessparkasse geht Kurt Gliwitzky zum Ende des Jahres 2010 in den Ruhestand. „Kurt Gliwitzky war unermüdlich für die Bank unterwegs und hat stets die Braunschweiger Interessen vertreten“, sagte Christoph Schulz, Vorstandsvorsitzender der Braunschweigischen Landessparkasse und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der NORD/LB. „Für die jahrzehntelange Arbeit gilt es, schon heute Dankzu sagen und Respekt zu zollen.“
Gliwitzky begann seine Berufsausbildung zum Bankkaufmann bei der Spar- und Darlehenskasse in Destedt am Elm und besuchte parallel eine private Handelsschule. Im April 1966 trat er in die Braunschweigische Staatsbank ein, die 1970 durch Fusion mit anderen niedersächsischen Kreditinstituten in die NORD/LB aufging. Dort war er zunächst im Zahlungsverkehr und später in der Wertpapierabteilung tätig. Zwischendrin leistete er seinen Grundwehrdienst ab. In den 70er Jahren war Gliwitzky Geldhändler sowie Rentenhändler in Braunschweig und wurde zum Bankprokuristen ernannt. In den 80er Jahren machte er eine steile Karriere in der NORD/LB Hannover, avancierte schnell vom Gruppenleiter zum Bankabteilungsdirektor, zum Bankdirektor und Abteilungsleiter, schließlich zum Bankdirektor A. Acht Jahre lang leitete Kurt Gliwitzky den Verantwortungsbereich „Investment Banking Sales“, wurde in dieser Zeit in den Aufsichtsrat der NORDCON AG sowie in den Verwaltungsrat der DekaBank Luxemburg S.A. gewählt. 2004 ernannte ihn die Bank zum Generalbevollmächtigten; er übernahm die Verantwortung für das Sparkassenverbundgeschäft, das für die Norddeutsche Landesbank zentrale Bedeutung hat. Mitte 2008 wurde Gliwitzky in den Vorstand der Braunschweigischen Landessparkasse berufen, verantwortet dort den Bereich Produkt- und Vertriebsmanagement und bringt sich intensiv in das Relationship Management ein.
Gliwitzkys Arbeitsplatz war über 30 Jahre der Weltmarkt und die Sparkassenfamilie in Norddeutschland. Wenngleich sein Schreibtisch in dieser Zeit überwiegend in Hannover stand, ist sein Lebensmittelpunkt stets Braunschweig gewesen.
„Wir haben in Braunschweig in den letzten Jahren gemeinsam enorm viel erreicht. Mit der Ausgründung der Landessparkasse haben wir wieder – so, wie es bei meinem Dienstantritt 1966 in der Braunschweigischen Staatsbank war – eine eigene regionale Identität, die nah bei den Menschen ist“, resümiert Gliwitzky. In den letzten Monaten seien Voraussetzungen geschaffen und Projekte auf den Weg gebracht worden, die die Landessparkasse in eine erfolgreiche Zukunft führen werden. Die damit einhergehende Zäsur ist für Gliwitzky „der richtige Zeitpunkt für den nächsten Lebensabschnitt.“