Landesregierung lehnt Glühbirnenverbot ab

Gesundheitsrisiko von Energiesparlampen wurde wohl unterschätzt

Die Niedersächsische Landesregierung lehnt das bestehende Glühbirnenverbot ab. Das ergab die Antwort auf eine Anfrage des umweltpolitischen Sprechers der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, an die Niedersächsische Landesregierung. „Die Antwort der Landesregierung zeigt, dass vor der Einführung eines so weitgreifenden Verbots eine Überprüfung aller technischen, ökologischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Aspekte der Leuchtmittel im Vergleich notwendig gewesen wäre", so der Umweltpolitiker.((Bei Untersuchungen des Umweltbundesamt kam heraus, dass beim Zerbrechen von Energiesparlampen das darin enthaltene Quecksilber freigesetzt werde. „Offensichtlich waren die Analysen zu potentiellen Gesundheitsgefahren bislang nicht umfassend genug“, fasst Bäumer die Situation zusammen. Die Haltung der Niedersächsischen Landesregierung, ein Aussetzen des Glühbirnenverbotes zu unterstützen, sei unter diesen Umständen folgerichtig.