„Nirgendwo in Afrika“ beim Kino im Kirchenzentrum

Wann? 30.11.2012 20:00 Uhr

Wo? Kirchenzentrum, Hinter der Kirche 1, 38723 Seesen DE
Szene aus „Nirgendwo in Afrika“.
Seesen: Kirchenzentrum | Am Freitag, 30. November, ist wieder Kinozeit im Evangelischen Kirchenzentrum Seesen. Gezeigt wird dann um 20 Uhr der deutsche Film „Nirgendwo in Afrika“. Der Eintritt ist wie immer frei.
Zum Inhalt: Die jüdische Familie Redlich flüchtet 1938 vor den Nazis nach Kenia. Der ehemalige Anwalt Walter Redlich arbeitet dort als Verwalter auf einer kümmerlichen Farm. Seine Frau Jettel kann sich nur schwer an das Leben in dem anderen Land gewöhnen. Ihre Tochter Regina hingegen blüht auf dem fremden Kontinent förmlich auf. Sie lernt die Sprache des Landes und interessiert sich für die Gebräuche. In dem Koch Owuor findet sie einen guten Freund. In der Ehe der Redlichs kriselt es aber zunehmend. Nur sehr langsam finden sie wieder zueinander. Nachdem die beiden wieder zueinandergefunden haben, erfahren die Redlichs von der Ermordung von Walters Vater und Jettels Schwester. Walter Redlich, der nun bei der Britischen Armee dient, bewirbt sich nach dem Ende des Krieges für ein Amt als Richter im zerstörten Deutschland; seine Frau und Regina möchten lieber in Kenia bleiben. 1947 kehren die Redlichs doch nach Deutschland zurück.
„Nirgendwo in Afrika“ ist einerseits ein melodramatischer Afrikafilm vor beeindruckend schöner Naturkulisse, erzählt andererseits aber auch eine Geschichte über Exil, Vertreibung und Heimatlosigkeit.
Nach dem autobiografischen Roman von Stefanie Zweig wagte sich Caroline Link an ihre bislang ambitionierteste Filmarbeit, die unter großem Aufwand an Originalschauplätzen gedreht wurde. Beeindruckende Kinobilder, genaue Figurenzeichnung, glaubwürdige Konflikte und ehrliche Emotionen brachten ihr sensationell den ersten Oscar in der Kategorie nicht-englischsprachiger Film seit „Die Blechtrommel“.