Tipps gegen die Hitze

DAK: Jeder Zweite hat gesundheitliche Probleme

Bei Temperaturen um die 30 Grad und höher wird selbst der schönste Bürojob zur Qual. Jeder Zweite hat laut DAK-Gesundheit bei solchen Temperaturen, die uns in dieser Woche ins Haus stehen, gesundheitliche Probleme. Hitzefrei gibt es jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen. Gegen die drückende Hitze im Büro können aber sowohl die Chefs als auch die Angestellten etwas tun.
Neben Sonnenschutz am Fenster helfen Klimaanlagen, Ventilatoren oder Luftbefeuchter. Gelüftet werden sollte das Büro nur früh morgens.
Scanner, Drucker oder Kopierer sollten nur eingeschränkt genutzt oder in einem anderen Raum aufgestellt werden. Diese Geräte verursachen 70 Prozent der intern erzeugten Wärme. 30 Prozent entstehen durch Körperwärme und Beleuchtung.
Motivierend für die Mitarbeiter wirken angepasste Arbeitszeiten, die früher beginnen. Wer kann, sollte Überstunden abbummeln. Zusätzliche Pausen sind ebenfalls hilfreich.
Wer die Möglichkeit hat, verzichtet besser auf Sakkos, langärmlige Hemden und Krawatten. Sie können einen Wärmestau verursachen. Besonders geeignet ist leichte, luftige Kleidung aus Naturfasern, die die Hautfeuchtigkeit gut aufnimmt und nach außen transportiert.
Zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag sind bei diesen Temperaturen Pflicht. Besonders geeignet: Mineralwasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte. Auch Kaffee in gewohnten Mengen ist erlaubt. Er entzieht dem Körper – wie oft angenommen – keine Flüssigkeit, regt aber den Kreislauf an. Die Getränke sollten nicht eiskalt sein, sonst wird die Wärmeproduktion des Körpers angekurbelt. Für die Mittagspause gilt: Finger weg von fettigen Speisen, die den Kreislauf weiter belasteten. Besser geeignet sind Obst, Salat und Gemüse.
Ein feuchtes Tuch für Nacken und Gesicht oder eine Schüssel mit kaltem Wasser unter dem Schreibtisch sorgen für Abkühlung und Denkanstöße. Oder einfach öfter mal zum Waschbecken gehen und die Handgelenke unter kühles Wasser halten.