Wie soll ich mit Kindern über den Tod sprechen?

Morgen Hospiz-Brunch im Kirchenzentrum

Am morgigen Sonnabend, 24. November, findet ab 11 Uhr im Evangelischen Kirchenzentrum ein „Hospiz-Brunch“ der Horizont-Hospizinitiative Seesen statt. Das Thema lautet: „Mit Kindern über den Tod sprechen“. Sigrid Jüchems aus Helmstedt ist die Referentin dieses Vormittags.
Auch Kinder begegnen dem Tod in ihrem noch jungen Leben auf vielfältige Weise, ob in den Medien oder in der Natur, beim Sterben eines Haustieres oder eines geliebten Menschen aus der Familie. Meist gehen sie auf ihre unbekümmerte Art und Weise recht unbefangen und oft auch kreativ damit um. Wichtig ist, dass die Erwachsenen die Kinder nicht allein lassen, sondern ihnen begleitend an der Seite stehen, ihren Fragen nicht ausweichen.
Für Erwachsene sind das Gespräch und der Umgang mit dem Tod oft viel schwieriger. Eine umso größere Herausforderung ist die Begleitung der Kinder und Jugendlichen, als Eltern oder Großeltern, als Paten, Erzieher, Lehrer, Freunde oder Nachbarn, wenn sich beide mit Tod, Sterben und Trauer im Leben konfrontiert sehen. Viele Fragen stellen sich und werden beantwortet:
Wie kann der Kontakt gelingen, worauf sollte ich achten?
Was kann ich in dieser Situation geben, was kann ich vielleicht sogar selbst mitnehmen beziehungsweise lernen?
Wie können wir mit Sterben, Tod und Abschied als Ereignisse des Lebens mit Kindern (besser) umgehen?
Im Anschluss an den Vortrag ist Gelegenheit, sich bei gutem Essen und Trinken mit der Referentin auszutauschen. Auch in diesem Jahr werden die kalten und warmen Köstlichkeiten wieder vom Küchen- und Serviceteam der Asklepios Kliniken Schildautal serviert. Ein Büchertisch steht zur weiterführenden Information bereit. Wer zum „Hospiz-Brunch“ kommen möchte, melde sich bitte an bei Pfarrer Tim-Florian Meyer, Telefon (05381) 942912.
Die Teilnahme ist kostenfrei, über eine Spende freut sich die Horizont-Hospizinitiative Seesen. Neu ist das Angebot des „Hospiz-Honigs“: Rapshonig aus der Region wird zum Preis von 4,50 Euro (500 Gramm) beziehungsweise drei Euro (250 Gramm) angeboten, solange der Vorrat reicht. Dabei kommen 1,50 Euro beziehungsweise ein Euro direkt dem Hospizverein zu Gute.