1. Nordharzklasse: SV Union Seesen unterliegt dem VfL Liebenburg mit 1:4

Kurz nach Wiederanpfiff gelingt Jan Rohkamm (13) der 1:3 Anschlusstreffer. Hoffnung keimte auf.

Im Mittwochspiel trennten sich der SV Union Seesen und der VfL Liebenburg mit 1:4. Unioner verschlafen die erste Hälfte der Partie und konnten zahlreiche Chancen nicht verwerten. Am Sonntag wartet schon die nächste Herausforderung.

Schon im Hinspiel taten sich die Unioner gegen den Tabellenachten aus Liebenburg schwer. War es jedoch im Hinspiel noch eine knappe 2:3 Niederlage der Unioner fiel diese am Mittwoch deutlicher aus. Der Grund: Die Unioner fanden in der ersten halben Stunde nicht in ihr Spiel und lagen so bereits nach der 25. Spielminute, durch die Tore von Henry Eze (4.Min.), Marco Specht (9.Min.) und Nickolas Glowa (25.Min.) mit 0:3 hinten. Danach ging das Spiel auf Augenhöhe weiter, aber der Rückstand war schon deutlich und bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht unverdient. Leichtfertig ließen die Seesener ihre Chancen liegen. Aber auch Liebenburg hätte nachlegen und so das Spiel bereits in der ersten Hälfte entscheiden können. Bis zur Halbzeit blieb es bei den schnellen drei Toren.

Nach der Pause veränderte sich das Spiel zugunsten der Unioner. Der Ball lief besser und immer wieder kamen die Seesener gefährlich vor das Tor der Gäste. Doch wieder brachten die Unioner die Bälle nicht im gegnerischen Tor unter. Von den Gästen war in den ersten Minuten nichts mehr zu sehen. In der 51. Minute kam dann unweigerlich der Anschlusstreffer der Seesener. Jan Rohkamm verkürzte auf 1:3. Jetzt keimte Hoffnung auf und die Unioner gaben Vollgas, doch je länger die Bemühungen auf den zweiten Treffer ins Leere liefen, desto mehr Frust machte sich breit. Nach einer guten halben Stunde in der zweiten Halbzeit flachte die Partie ab. Und dann folgte in der 76. Minute ein weiterer Gegentreffer durch den Liebenburger Henry Eze, der den letzten Hoffnungsschimmer zunichtemachte. Union hatte vor dem 1:4 und nach dem 1:4 zahlreiche sehr gute Einschussmöglichkeiten, aber das Quäntchen Glück fehlte am Ende. Verdient spielten die Gäste das Spiel runter und entlockten den Seesener drei Punkte. Viel Zeit zum verschnaufen bleibt den Unioner aber nicht, denn schon am Sonntag um 11 Uhr steigt das Derby gegen die SG Lutter/Hahausen. Anpfiff ist um 11 Uhr an der Schildau.

Für Union spielten: Tarek Sosna, Munir Elamin, Leon Steinhoff (Emre Öksüz), Tristan Beissert, Sehmus Savgat, Sascha Richmann, Jan Rohkamm (Tobias Keck), Yusuf Özgör, Kai Kittel, Jan Tönskämper und Alexander Bause.