2. Nordharzklasse: Dritte Niederlage in Folge für die SG Seesen/Herrhausen

Beim Auswärtsspiel der Seesen waren die Hausherren im wahrsten Sinne des Wortes nicht aufzuhalten.

Am Sonntagmittag reiste die SG Seesen/Herrhausen zur Reserve des SV Rammelsberg nach Goslar. Mit einer 9:0 Klatsche ging es nach 90 Minuten wieder auf die Heimreise. Ohne Reservespieler und mit Ü40 Spieler aufgestockt blieben die Seesener im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Trotz einer deutlichen Überlegenheit der Hausherren, gaben sich die Seesener nie auf. "Der Wille und der Kampf ist da, aber ohne Reservespieler und der aktuellen Personalsituation ist es ein Spiel auf ein Tor geworden", erklärte der Seesener Coach Kai Möhlenbrock kurz nach der Pause gegenüber dem "Beobachter". Zur Halbzeit stand es bereits 5:0 für die Hausherren. Nur neun Spielminuten hielt die Seesener Abwehr dem Druck der SV Reserve stand, dann hagelte es fünf Treffer innerhalb der ersten 30. Minuten. Anschließend wurde es etwas ruhiger auf dem Kunstrasen in Goslar. Merklich nahmen die Hausherren den Fuß vom Gas und spielten das Spiel locker in die Halbzeitpause. Nur einmal kamen die Seesener gefährlich vor das SV Tor, doch es blieb bei der guten und einzigen Torgelegenheit im gesamten Spiel. Schiedsrichter Dirk Gonzo hatte wenig Mühe die Partie zu führen. Auch nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit hatte er das Spiel und die Gemüter der Spieler stets gut im Griff. Die zweite Hälfte ließ sich für die Seesener etwas besser an, auch wenn es dem weniger druckvollem Spiel der Hausherren geschuldet war. Nach 20 Minuten ging das bunte Tore schießen auf Seiten der Rammelsberger weiter. Nach 90 Minuten standen insgesamt neun Treffer auf Seiten der Hausherren und null auf Seiten der Gäste. Es war von Beginn an ein Kampf David gegen Goliath. Die Seesener als David ohne Auswechselspieler mit Verstärkung aus Ü40/Ü50 gegen eine junge dynamische eingespielte Reserve vom SV Rammelsberg - als Goliath - mit vollbesetzter Reservebank.

Am kommenden Donnerstag geht es für die SG Seesen/Herrhausen schon weiter. Dann empfängt das Möhlenbrock-Team den TSV Westerode um 18 Uhr im Schildau- Sportpark.

Für die SG spielten: Florian Vibrans, Rico Bresch, Hadil Ishak, Orhan Hasani, Jan Schandert, Abdul Kerim Acar, Christian Bercin, Yusuf Özgör, Oktan Rustemi, Sebastian Gietz und Noah Strecke.