2. Nordharzklasse: SG Seesen/Herrhausen unterliegt dem TSV Westerode

Es war ein Spiel auf ein Tor. Zum Glück für das SG Team ging auch mal ein Schuss der Gäste in die "Wolken".

Am Donnerstagabend empfing die SG Seesen/Herrhausen einen der möglichen Aufstiegskandidaten, den TSV Westerode zum Punkteduell. Mit 0:10 musste sich das Möhlenbrock Team am Ende trotz gutem Kampfgeist geschlagen geben. Pausenstand war 0:5.

Es war keine leichte Aufgabe, die die SG Seesen/Herrhausen am Donnerstag auf eigenem Platz bewältigen musste. Das selbstbewusste Team aus Westerode wird als einer der möglichen Mitaufsteiger der laufenden Saison gehandelt. Die Seesener wollten sich aber dennoch vernüftig verkaufen und taten dieses dann auch 90 Minuten lang. Auch wenn die SG-Spieler wenig an der deutlichen Überlegenheit der Gäste verändern konnten, gaben sich die Seesener wieder zu keinem Zeitpunkt im Spiel auf. Nach nur 16 Minuten lagen die Seesener bereits mit 0:3 hinten, nach 45. Minuten sogar mit 0:5 zurück.

Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Hausherren nicht so einfach ausspielen und hielten bis zu 67. Minuten ordentlich mit. "Wir sehen, dass die Spieler in der zweiten Halbzeit immer noch dagegen halten und nicht völlig einknicken, wie es bei vielen Teams – bei so einem Spielstand – der Fall wäre.", betonte der Seesener Coach Kai Möhlenbrock beim Spielstand von 0:5 gegenüber dem "Beobachter". Mit dem 0:6 in der 68. Minute verließen die Seesener langsam die Kräfte, gegen die Angriffswellen der Weströder standzuhalten. Mit nur einem Auswechselspieler war es auch ein ungleiches Kräfteduell beider Teams. Erwartungsgemäß setzten sich die Gäste aus Westerode am Ende deutlich mit 0:10 durch. Die Seesener selbst kamen je Halbzeit nur ein Mal vor das Tor der Gäste, was schon einiges zum Spielverlauf verdeutlicht. Es war wieder ein Spiel auf ein Tor mit einer sich tapfer wehrenden Elf aus Seesen, die „spielerisch“ jedoch keine Mittel fand, sich aus der Umklammerung der Gäste zu befreien.

Für die SG spielten: Tarek Sosna, Rico Bresch, Sebastian Gietz , Hadil Ishak, Mzhda Mohamed Mustafa, Ersam Rustemi, Orhan Hasani, Jan Schandert (34./Jean-Pierre Affinito), Yusuf Özgör, Abdul Kerim Acar und Oktan Rustemi.