Bjarne Friedrichs überzeugt

Bjarne Friedrichs in Aktion.

Orientierungsläufer ist beim WM-Test im oberitalienischen Trentino

In Vorbereitung auf die Orientierungslauf-Weltmeisterschaften 2014 im oberitalienischen Trentino weilt ein Großteil des deutschen Erwachsenen-Bundeskaders in Lavarone in unmittelbarer Nähe zum künftigen WM-Gelände, um sich zusammen mit anderen Nationen einen Eindruck von den Eigenartigkeiten des Terrains zu verschaffen und sich mental darauf einstellen zu können.

Zum deutschen Team gehört auch der Seesener Bjarne Friedrichs, der vor elf Jahren in dieser Region seine internationale Karriere als Zweitplatzierter eines Fünf-Tage-OLs in der H12 begann.
Das Gelände ist geprägt von einem Wechsel zwischen sehr dichten Nadelwäldern mit unübersichtlichen Felspartien und offenen Wiesen, die ein sehr hohes Lauftempo zulassen. Für einen erfolgreichen Lauf ist hundertprozentige Konzentration unabdingbar, zumal die Höhe von zirka 1500 Meter über dem Meeresspiegel die Athleten zusätzlich fordert.
Zu Beginn des Trainingslagers stand auch die Teilnahme an einem Dreitage-Lauf in den unterschiedlichen Laufdistanzen auf dem Programm, dessen Langdistanz als Weltranglistenlauf zählte und einen Großteil der Weltelite anlockte. Die physisch extrem anspruchsvolle Strecke wies alle Tücken des Geländes auf und wurde zudem durch Nebel und schlechte Sicht beeinträchtigt. Bjarne Friedrichs ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, lief konzentriert sein Rennen und belegte letztendlich einen hervorragenden 20. Platz. Damit war er nicht nur bester deutscher Teilnehmer, sondern verbesserte sich auch in der Weltrangliste um mehr als zehn Ränge. Nach einigen weiteren Trainingstagen in WM-relevantem Terrain reist der Bundeskader am Freitag weiter nach Saarbrücken zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften über die Langdistanz.