Damen erkämpfen sich einen Punkt

Ein umkämpftes Spiel zwischen den Seesener Handballdamen und dem HSC Ehmen endete 17:17-Unentschieden.

Handball: Erstes Damenteam 17:17 gegen die HSC Ehmen / Reserve siegt mit 19:12

Die Handballdamen des MTV Seesen konnten am vergangenen Wochenende von ihrem Heimrecht Gebrauch machen. Beide Teams blieben dabei ungeschlagen.
Nach einem knappen 17:16-Sieg in einem wahren Hinrundenkrimi war für die erste Garnitur in der Regionsoberliga zu erwarten, dass sie gegen den fünftplatzierten HSC Ehmen kein leichtes Spiel haben werden. Das Team unter der Leitung von Trainer Bernd Fabrytzek muss sich noch immer mit bedeutenden Ausfällen plagen. So fehlen der jungen Mannschaft mit Maike Jekel und Paulina Renneberg zwei Stammkräfte aus dem Rückraum. Die Gäste aus Ehmen erspielten sich über einfache Tore schnell eine Führung, die sie bis zu den letzten zehn Minuten nicht mehr aus der Hand gaben. Bis zur Halbzeit wusste der MTV bei einem Zwischenstand von 10:12 mitzuhalten.
Sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Hälfte verschenkten die Heimsieben jedoch zu viele 100-prozentige Chancen, wie fünf Siebenmeter oder Tempogegenstöße, deren Punkte ihnen zum Sieg verholfen hätten. Dementsprechend gelang es Ehmen, sich in der 36. Minute mit fünf Toren auf 15:10 abzusetzen. Gute Einzelaktionen und schnell ausgespielte Treffer, die vor allem Gesa Klöppner auf der Rechtsaußenposition verwandelte, machten diesen Vorsprung wieder wett und die Seesenerinnen glichen plötzlich zum 17:17 aus. Von nun an schien sich der Krimi aus der Hinrunde zu wiederholen. Die Schlussphase war geprägt von einem hitzigen Spiel beider Teams, das oftmals zu Zweiminutenstrafen und Siebenmeterwürfen auf beiden Seiten führte. Sowohl Seesen als auch Ehmen hatte kurz vor Schluss die Chance, mit einem Strafwurf die zwei Punkte mitzunehmen. Allerdings scheiterten beide Schützen an den stark aufgelegten Torhüterinnen, sodass es beim 17:17 blieb.
Mit 17:9-Punkten besetzt der MTV momentan Platz vier der Regionsoberliga. Am kommenden Wochenende steht den Damen ein wichtiges Spiel bevor. Sie treffen auf die HSG Nord-Edemissen, die mit 17:7-Punkten einen Rang über ihnen steht. Ein Sieg würde Seesen erneut auf Platz drei bringen und den Anschluss an die Aufstiegsplätze sichern.

MTV Seesen: Janet Goff (Tor), Henrike Schilling (4 Tore), Mareike Kolle, Fenja Oelhoff (1), Gesa Klöppner (7), Karoline Schilling, Imke Fleischmann (2), Fabienne Engel, Sandra Waligorski (3), Katharina Mehrkens und Daria Tappe.

Die zweite Damen standen bereits am Sonntagmittag auf dem Feld. Die Waligorski-Sieben spielte als Tabellenfünfter gegen den Vorletzten der Regionsklasse SG Adenstedt II und gewann souverän 19:12. Was im Nachhinein so eindeutig aussieht, war in der ersten Hälfte gar nicht so klar. Denn da waren beiden Mannschaften lange Zeit gleichauf und wechselten bei einem Spielstand von 8:7 für Seesen die Seiten. Technische Fehler zogen sich durch die Seesener Mannschaft, die sich damit selbst das Leben ganz und gar nicht leicht machte.
Ab der 45. Minute fingen sie an, das zu spielen, was sie können und glänzten immer öfter mit hervorragend ausgespielten Toren. Der Ball wurde aus der Abwehr heraus schnell nach vorne gespielt und landete dann über mehrere Stationen sicher im gegnerischen Kasten. Auf diese Umstellung wussten die Adenstedterinnen keine Antwort, woraufhin sich der MTV letztendlich mit sieben Toren abzusetzen wusste. Vollkommen ungefährdet stehen sie nun auf dem fünften Rang der Regionsklasse.

MTV Seesen: Sandra Kiehne (Tor), Maren Hoffmeister (1 Tor), Sandra König (9), Sandra Nitsche (3), Lena Illemann (4), Tanja Nehls, Tanja Pilster (2), Samira Weihberg, Katharina Mehrkens und Daria Tappe.