Ditmar Hahn ist neuer Union Trainer

Die ersten Neuzugänge sind an der Schildau angekommen (v.l.): Trainer Ditmar Hahn, Tom Fröhlich, Patrick Hoffmeister, Abdullah Bas und Bastian Lindner wurden am Dienstag vom 1. Vorsitzenden Werner Mroz herzlich in Empfang genommen.
 
Trainer Ditmar Hahn wechselt vom SV Rammelsberg zum SV Union Seesen 03.

SV Union Seesen verpflichtet DFB-C-Lizenztrainer und mehrere junge Spieler für die neue Saison

Union will den Kernstadtfußball wieder attraktiver gestalten und sportliche Ziele in den Vordergrund rücken. „Unser Ziel nach dem Abstieg war es, die bestehende Mannschaft durch Neuzugänge zu verjüngen und ihnen einen erfahrenen DFB-C-Lizenz-Coach zur Seite zu stellen“, erklärt der 2. Vorsitzende der Fußballabteilung Antonio Mateo gegenüber dem „Beobachter“. Sportliche Ziele und Teambildung stehen dabei für Union im Focus. Mit dem „Geldkoffer“ wollte man nicht losziehen und den sportlichen Erfolg für die kommende Saison 2013/2014 erzwingen. Vielmehr wollte man den jungen talentierten Spielern im Kader wie Ali Salmann, Andre Galuska, Jan Rohkamm, Dennis Mroz, Emran Rustemi und Marcel Galuska eine neue Perspektive bei Union bieten. Dafür hat sich der Vorstand ins Zeug gelegt und den erfahrenen Trainer vom SV Rammelsberg nach Seesen geholt. Hahn konnte schon bei vielen Vereinen erfolgreich arbeiten und ist für den Neubeginn der Unioner genau der richtige Trainer. Nach zwei Jahren als Trainer in der Kaiserstadt suchte Hahn die neue Herausforderung und diese hat er nun mit dem SV Union Seesen gefunden. Neben den Stationen beim SV Arminia Fuhrbach/SG Bergdörfer, dem VfL Badenhausen feierte er unter anderem mit der Jugend von Eintracht Northeim seine größten Erfolge in der Landesliga. „Ich bin motiviert und lasse modernen Fußball spielen. Union hat für mich das Potential wieder attraktiven Kernstadtfußball zu zeigen und Leistungsfußball trägt die wichtigsten Informationen schon im Namen: Leistung und Fußball. Die Leistung abzurufen, die bestehenden – und neuen Spieler zu einem Team zu formieren und den Spaß am Fußball nicht zu kurz kommen zu lassen, wird der Hauptteil meiner Arbeit in Seesen sein.“ fuhr Hahn fort.

Mit Patrick Hoffmeister aus Goslar und Bastian Lindner aus Osterode hat Union zwei starke offensive Spieler an die Harzstadt geholt, die über Landes- und Bezirksliga-Erfahrung verfügen. Mit dem 20-jährigen Tom Fröhlich und Abdullah Bas kommen noch zwei weitere junge ehrgeizige Spieler nach Seesen. Auch einige Ex-Unioner, die in den letzten Jahren den Club verlassen haben, fanden den Weg zurück an die Schildau. Der Haupt- und Abteilungsvorstand sieht sich damit auf dem richtigen Weg. „Wir haben nach wie vor die beste Sportanlage in der Stadt und eine Fußballabteilung mit einer erstklassigen Jugendabteilung und entsprechenden Erfolgen. Auch die Ü40-Mannschaft ist oben auf, nur dazwischen klaffte eine Lücke, die wir in der kommenden Saison schließen werden“, betont der 1. Vorsitzende des Hauptvereins Werner Mroz. Auch der Leiter der Fußballabteilung Mario Melone zeigt sich zufrieden: „Wir haben mit der neuen Mannschaft ein wichtiges Zeichen gesetzt, dass wir der nachwachsenden Jugend eine Perspektive bei Union bieten.“, erklärt er auf „Beobachter“-Nachfrage. Beim ersten Schnuppertraining unter der neuen Leitung von Ditmar Hahn standen 20 Spieler auf dem grünen Rasen, eine Anzahl, die man bei Union schon nicht mehr gewohnt war. Nach einer kurzen Verschnaufpause für die Spieler, wird Ditmar Hahn Mitte Juli mit dem neuen Kader in die Vorbereitungsphase gehen. „Die Erwartungshaltung im Verein ist natürlich hoch und eine Platzierung unter den Aufstiegsplätzen, nach der abgelaufenen Saison, gern gesehen. In der Mannschaft steckt Potential und die bisherige Zusammenarbeit mit dem Verein läuft sehr gut. Wir werden sportlich das heraus kitzeln was geht - mit Union muss man wieder rechnen“, erklärt Hahn. Für weitere interessierte Spieler zeigt man sich an der Schildau nach wie vor offen: „Wir haben den Grundstein nun gelegt und verfolgen natürlich das Ziel auch in naher Zukunft wieder eine zweite Herrenmannschaft ins Rennen schicken zu können aus diesem Grund sind wir nach wie vor offen für Gespräche mit neuen Spielern.“ betont Antonio Mateo abschließend.