Eintracht: Freude über Khelifi-Sonntagsschuss

Eintracht Braunschweig freute sich auch gestern noch über den 1:0-Erfolg am Sonntag über Heidenheim. Vor 20.340 Zuschauern hatten die Löwen am Sonntag mit 1:0 gewonnen. Nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang mit wenig Torchancen auf beiden Seiten legten die Blau-Gelben in der zweiten Hälfte einen Gang zu. Ein Sonntagsschuss von Salim Khelifi (77.) entschied die Partie zugunsten der Löwen.

Die Bilanz sprach im Vorfeld der Partie eindeutig für die Löwen. In den sechs bisherigen Pflichtspielen siegte Blau-Gelb fünfmal bei nur einem Unentschieden. In der aktuellen Spielzeit stellen beide Mannschaften die besten Abwehrreihen der Liga. Die Braunschweiger kassierten bisher neun, die Heidenheimer nur sieben Gegentreffer. Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht musste erneut reagieren. Der Pfälzer veränderte seine Anfangsformation auf gleich fünf Positionen. Orhan Ademi, Marcel Correia, Nik Omladic, Jan Hochscheidt und Salim Khelifi rückten neu in die Mannschaft. Die erste Halbzeit ließ noch viel Luft nach oben. Den Zuschauern wurden wenige Torszenen geboten. Lediglich zum Ende des ersten Duchgangs hatte man gemerkt, wie es gehen könnte. In der 77. Minute dann das Tor von Khelifi. Der Schweizer fasste sich ein Herz, schoss aus 25 Metern aus halb rechter Position. Der Ball schlug unhaltbar im linken Winkel des Tores ein. Eintracht gewann am Ende aufgrund der besseren zweiten Hälfte verdient mit 1:0. Alles in allem taten die Löwen vielleicht ein Quäntchen mehr, um als Sieger den Platz zu verlassen. Dennoch hatte der FCH zwei, drei gute Möglichkeiten, die jedoch der starke Gikiewicz klasse entschärfte. Torsten Lieberknecht zeigte sich zufrieden: „Man brauchte viel Geduld, den Riegel zu knacken. Wir haben zunächst die Überzeugung vermissen lassen, im Abschluss richtig durchzuziehen. Eine zähe Angelegenheit, aber das war im Vorfeld eingeplant. In Halbzeit zwei hatten wir eine Druckphase, wussten aber auch, dass Heidenheim kontern kann. Dann hat Salim einen Schuss rausgeholt, mit dem er sich selbst und die Mannschaft belohnt hat.