Harzer-Mountainbike-Cup findet statt auf dem Wurmberg auf dem Ebersberg statt / 21 Kilometer Rundkurs
Hohegeiß (cfk). Erstmals ist Hohegeiß Austragungsort für das vierte Rennen im Rahmen des Harzer-Mountainbike- Cups. Statt auf den Wurmberg startet am Samstag, 30. Juni, der 1. Ebersberg-MTB-Marathon rund um Wolfsberg, Möllenberg, Spitzenberg und den Namen gebenden Ebersberg. Der Veranstalter Braunlage Tourismus GmbH hat sich mit dem Skiclub Hohegeiß dazu einen lokalen und vor allen Dingen ortskundigen Partner an Bord geholt.Der Gründe für den Wechsel gibt es mehrere. „Es war nicht klar, ob schon Arbeiten an dem Wurmberg-Projekt stattfinden“, nannte Christian Klamt, Chef der Braunlage Tourismus GmbH einen wesentlichen, denn „dann hätte keine vernünftige Strecke mehr zur Verfügung gestanden.“ Zudem war man stets allein in der Verantwortung, mit dem Skiclub hat man sich einen Partner an Bord geholt, der einige Erfahrung mit Outdoor-Events hat. Und ein Lückenbüßer, bis das Wurmberg-Projekt fertiggestellt ist, soll Hohegeiß auch nicht werden. Im Gegenteil „sind wir bestrebt, das Event hier zu etablieren“, sagt Klamt, der sich für die Zukunft auch „ein regelmäßiges Abwechseln zwischen den beiden Orten“ vorstellen kann. „Die anderen Rennorte haben unseren Ideen jedenfalls vollauf Zustimmung erteilt“, so Klamt.
Auch wenn es nicht wie am Wurmberg gleich in eine Enge geht und kurz darauf ein endlos scheinender Anstieg zu bewältigen ist, „wir wissen, was für Anforderungen an die Strecke gestellt werden“, sagt Skiclub-Vorstand Manfred Gille. Einen 21 Kilometer langen Rundkurs haben sie ausgeguckt, den die Fahrer ein-, zwei- oder viermal zu fahren haben.
Auch wenn der Start nach einem kleinen Anstieg mit einer netten Abfahrt sehr gemütlich beginnt, die Strecke hat es in sich. Auf „immerhin 750 Höhenmeter pro Runde“ beziffert Gille die Kletteraufgabe für die Fahrer. Dabei bewegen sie sich meist auf Forstwegen, Singletrails sind nicht so viele vertreten. „Aber die fünf Strecken sollen ja auch alle möglichst unterschiedlich sein“, hat sich auch Hohegeiß nicht auf die technischen Fertigkeiten der Fahrer konzentriert.
Öffentliche Straßen werden dabei nur im Start-/Zielbereich tangiert. Der befindet sich unweit des Hotel Panoramic, in dem die Athleten auch Duschmöglichkeiten vorfinden und wo die Parkgarage nutzbar ist. Das Hotel wird zudem auch etwas für die Versorgung der Zuschauer vorbereiten. Die Fahrer selbst „bekommen auch hier das berühmte Nudelgericht, das sie von Braunlage her kennen“, sagt Klamt, und „das Abspritzen der Bikes hinterher ist selbstverständlich auch hier möglich.“
In Sachen Streckenausschilderung versucht der Skiclub alles, um ärgerliche Umtrassierungen wie zuletzt in Altenau vorgekommen, zu vermeiden. Neben 14 Kontroll- und Streckenposten, Schildern und Trassierband werden auch deutlich sichtbare bunte Pfeile in umweltfreundlicher Farbe auf den Weg gesprüht.
„Die Kontrollposten untereinander sind mit Funk versehen“, sagt Gille und hat somit für eine weitere Sicherheit gesorgt, zumal die Handynetze in diesem Gebiet nicht überall erreichbar sind.
Um 10 Uhr startet am Samstag die Gruppe der Fahrer, die sich über vier Runden auf die Strecke begeben. Zehn Minuten später sollen die Fahrer für die zwei Runden losgeschickt werden. Diese beiden Rennen zählen für die Wertung zum Harzer-MTB-Cup. Weitere zehn Minuten später geht der Nachwuchs in der U18 sowie das Jedermann-Rennen auf den Kurs.
„Wir hoffen auf viele Teilnehmer im Jedermann-Rennen“, sagt Gille. „Sinn und Zweck ist es, neben der Volksbank Arena Harz auch ein Wettkampf-Event zu etablieren, denn das passt zusammen“, ergänzt Klamt. Nachmeldungen sind am Renntag vor Ort noch bis 9 Uhr möglich.





