F1-Unioner rekordverdächtig: 24 Tore in 40 Minuten Spielzeit

Am Einsatz der jungen JSG Seesen-Süd Kicker lag die Niederlage nicht. Sie kämpften und rackerten sich gegen überlegene Unioner ab.

In der Kreisliga standen sich am vergangenen Freitag zwei Seesener Teams der F-Junioren gegenüber. Der SV Union Seesen empfing die JSG Seesen-Süd zum Lokal-Derby.

Ein sehr ungleiches Duell, wie sich nach wenigen Spielminuten herausstellen sollte. Von Beginn an dominierten die gut aufeinander eingespielten Nachwuchskicker der Unioner, die Partie. Gegen eine völlig überforderte junge Mannschaft der JSG Seesen-Süd ging es bereits zur Halbzeit mit 9:0 in die Kabinen. Wie Union nach dem Spiel gegenüber dem "Beobachter" erklärte, wollte man sich in der zweiten Hälfte nicht blind dem "Tore-Schießen" widmen, sondern mehr die fußballerischen Elemente, wie das schnelle Spiel über die Außen, dem Doppelpassspiel und die Spielverlagerung konzentrieren. Auch die Sturmspitzen Marino Röttger, Tristan Mediavilla, Laurin Sperling und Navin Dech wurden zeitweise auf die Bank gesetzt und Emilian Birkner aus der Abwehr in die Spitze geschickt. Auch Andries Nieboer durfte sich im Mittelfeld und der Abwehr austesten.

Wie im Trainingsspiel lief es in der zweiten Hälfte sogar noch besser und weitere 15 Mal schlug der Ball im Netz der Gäste ein. Rekordverdächtig war die Tor- /Zeit-Ausbeute auf jeden Fall. 24 Tore in 40 Minuten sind mehr als ein Tor je zwei Minuten Spielzeit. Inklusive der Zeit für die Anstöße, Einwürfe, Ecken und Torabschläge. "Wir sind nicht stolz auf die vielen Tore, sondern eher darauf, wie die Mannschaft in der zweiten Hälfte den Ball laufen ließ und für die Flanken von Außen in der Mitte immer ein Abnehmer gefunden wurde. In der Kreisliga wird die junge Mannschaft der JSG Seesen-Süd auf weitere ältere Jahrgänge treffen und sicher vor einer schweren Saison stehen. In der Kreisklasse hätte diese junge Mannschaft sicher bessere Möglichkeiten sich zu entwickeln.

Für Union spielten: Jona Peckhaus, Louis Probst, Emilian Birkner, Laurin Sperling (4), Moritz Balleininger (6), Navin Dech (4), Tristan Mediavilla (3), Marino Röttger (6), Andries Nieboer (1) und Matteo Hoppe.