FC Rhüden II gelingt 10:1 über VfL Seesen

Nach dem 19:0-Erfolg über Balkan Seesen schon wieder zweistellig gewonnen

Rhüden (bo). Die Reserve des FC Rot-Weiß Rhüden empfing am Mittwochabend den VfL Seesen und schoss sich erneut in einen wahren Torrausch. Die Rhüdener machten von Anfang an Druck und hatten gleich zu Beginn der Partie drei Riesenmöglichkeiten. In der zehnten Minute war es dann so weit: Nach einem klaren Foul an Andreas Umhauer schoss Stefan Fellmann den Ball ans Lattenkreuz. Thomas Pülm nahm den Abpraller volley mit links und traf zum 1:0. In der 16. Minute landete ein Abpraller bei Domenik Picarde, der aus 25 Metern einen sehenswerten Treffer erzielte. Die Gastgeber ließen die Partie nun etwas schleifen, und für die VfLer begann ihre beste Zeit. Lutz Fränkel und Andy Windisch scheiterten am hervorragend aufgelegten Heimkeeper Daniel Schmidt. Nach einem Foul an Andy Windisch im Strafraum, entschied der Unparteiische zu Recht auf Strafstoß. „Altmeis­ter“ Lutz Fränkel wollte sich die Chance nicht entgehen lassen, aber nicht nur sein platzierter Schuss, sondern auch der Nachschuss von Andy Windisch wurden durch Glanz­paraden entschärft. In dieser Phase hätte das Spiel kippen können. Die Zuschauer sahen in der 30. Minute den wohl besten Spielzug der ersten Halbzeit, als Stefan Fellmann sich durch drei Gegenspieler tankte, das Leder Benedikt Rettberg zuspielte, dieser auf Andreas Umhauer passte, der wiederum keine Mühe hatte, zum 3:0 zu vollenden. In der 42. Minute schoss Stefan Fellmann zum 4:0 ins linke untere Eck.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste, mit vielen Nicklichkeiten die Gastgeber aus dem Konzenpt zu bringen, was aber nicht gelang. Später führte dieses Verhalten noch zu einer Tätlichkeit, wodurch der Spieler vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Der eingewechselte Sven Mai kam gleich von Anfang an hervorragend in die Partie, legte mustergültig auf Stefan Fellmann, und dieser vollstreckte zum 5:0.
Beim 6:0 spielten Stefan Fellmann und Sven Mai einen Doppelpass, und Letzterer verwandelte eiskalt. Beim 7:0 schickte Sven Mai Benedikt Rettberg in den Lauf, und ohne Mühe schob dieser ein. Das 8:0 schlenzte Mai unhaltbar ins lange Eck.
In der 85. Minute kamen die Gäste durch einen abgefälschten Freistoß zum Ehrentor. Das 9:1 erzielte Benedikt Rettberg. Den Schluss­punkt setzte Sven Mai mit einer feinen Einzelleistung zum 10:1.