Fit für den Hamburg-Marathon

Gut in Form: Wolfgang Rühlemann hält ein gleichmäßiges Tempo.

Vorbereitung auf seinen Saisonhöhepunkt: Wolfgang Rühlemann bestritt zwei Wettkämpfe

Mit zwei weiteren Wettkämpfen trieb Wolfgang Rühlemann vom MTV Seesen seine Vorbereitungen auf seinen ersten Saisonhöhepunkt voran.

Das wird die Teilnahme am Hamburg-Marathon sein. Während seiner Vorbereitungen bewies er, dass die Form stimmt, und, sofern keine Krankheiten oder Verletzungen ihn zurückwerfen, eine Zeit um 2:50 Stunden für den 58-Jährigen wieder erreichbar zu sein scheint.
Zunächst bestritt er am Ostersamstag beim 70. Paderborner Osterlauf, dem ältesten deutschen Stadtlauf, einen Halbmarathon. Zusammen mit 2367 weiteren Läufern nahm er bei etwas kühlen, aber eigentlich guten Laufbedingungen die Strecke in Angriff. Die hat sich aber im Verlauf des Rennens als sehr windanfällig erwiesen. Als weiteres Handicap für das Erreichen einer guten Zeit, machte sich die langgezogene Steigung auf eine Bahnbrücke bemerkbar, die auf den zwei Runden viermal zu bewältigen war.
Wolfgang Rühlemann fand schnell in sein Renntempo, was im Gegenzug ein motivierendes gutes Laufgefühl hervorrief. Nach den beiden Runden, in gleichmäßig schnell gelaufenem Tempo, überquerte er als neunundfünfzigster die Ziellinie. Und das mit in einer guten Zeit von 1:24:47 Stunden.
In seiner Altersklasse M55 wurde er damit als ausgezeichneter Zweiter notiert, um eine winzige Zehntelsekunde geschlagen. Ärgerlich daran war jedoch, dass er vor seinem Konkurrenten die Ziellinie passiert hatte, dieser jedoch so viel später über die Startlinie gelaufen war, dass er mit diesem winzigen Vorsprung als Sieger errechnet wurde.
Eine Woche später ging Wolfgang Rühlemann bei den Bezirksmeisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf an den Start. Lediglich 43 Teilnehmer nahmen den Rundkurs an der Okertalsperre in Angriff. Bei optimalen äußeren Bedingungen fand er auch bei diesem Wettkampf schnell in sein Rennen mit ausgeglichenen Kilometerzeiten.
In genau 39 Minuten lief er als Fünfter ins Ziel und gewann damit seine Altersklasse mit fast zwei Minuten Vorsprung. Wichtiger als der Bezirksmeistertitel war für ihn jedoch die Erkenntnis, ohne Einbruch ein gleichmäßiges Tempo durchstehen zu können.