Fußballschule des SV Union erweist sich erneut als echter Volltreffer

 

Ballbeherrschung, Torschuss und Dribbling: Nachwuchskicker kamen voll und ganz auf ihre Kosten

Seesen (bo). Es begann am Mittwoch letzter Woche mit dem Mädchen-Schnuppertag und endete mit dem Sommerfest des SV Union am späten Samstagabend. Dazwischen lagen drei Tage, in denen fast 60 Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren auf dem Sportplatz an der Schildau dem runden Leder hinterherjagten. Die Rede ist von der Ferien-Fußballschule, die die Verantwortlichen des SV Union nach 2009 nun zum zweiten Male initiierten.
Am Mittwochmorgen fanden sich fast 20 Mädchen auf dem Schildausportplatz ein, um unter der Anleitung von Nadja Konrad, Theres Herzberg und weiteren Helferinnen aus der neuen Mädchenmannschaft des SV Union einen Mädchen-Schnuppertag zu erleben. Den ganzen Tag über wurde fröhlich trainiert und der Ball in Richtung Tor bewegt. Alle Mädchen waren mit Feuereifer bei der Sache und so ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Fazit des Mädchen-Schnuppertags: Um die Damen-WM im Jahre 2023 braucht man sich keine Sorgen zu machen. Da wächst eine neue Generation von Spielerinnen heran.
Von Donnerstagmorgen bis zum Samstagnachmittag fand dann die erwähnte Ferien-Fußballschule 2011 statt. Zunächst wurden alle Teilnehmer am Donnerstagmorgen mit T-Shirt, Trinkflasche und Fußball ausgestattet. Diese Dinge durften alle Kinder, unter denen sich auch einige Mädchen befanden, nach Abschluss der Ferienschule mit nach Hause nehmen. Unter der Leitung von Union-Jugendtrainer Kai Ehrlich und unter Mithilfe zahlreicher Herrenspieler und Betreuer des SV Union wurden an allen drei Tagen zahlreiche Übungen in Sachen Ballbeherrschung, Torschuss und Dribbling abgehalten. An jedem Nachmittag gab es Turniere, bei denen die Kinder Pokale und Medaillen gewinnen konnten. Als echtes Highlight entpuppte sich dabei das Spiel „Pass-Champions-League“, bei dem die Spieler in vielen Varianten Hütchen der gegnerischen Mannschaften umschießen durften. Extrapunkte konnten sich Mannschaften verdienen, die dabei einen originellen Siegestanz aufführten.
Bei solchen spielerischen Übungen verging die Zeit recht schnell, und so waren einige Kinder recht enttäuscht, als sie am späten Samstagnachmittag feststellten, dass die Ferien-Fußballschule sich dem Ende zu neigte.
Bei der Siegerehrung zum Abschluss der Ferienschule konnten die zahlreichen Gewinner der Spiele Medaillen und Pokale aus der Hand des Vereinsvorsitzenden des SV Union Seesen, Werner Mroz, entgegennehmen. Als große Sieger entpuppten sich dabei Nico Mönnecke, Massimo Röttger und Leon Schandert, die gleich mehrere Preise gewannen.
Als Sieger dürfen sich aber auch die Organisatoren des SV Union, Jugendleiter Mike Konrad, Trainer Kai Ehrlich und alle Helferinnen und Helfer fühlen, denn auch die zweite Auflage der Ferien-Fußballschule war ein großer Erfolg. Allerdings hätten die Verantwortlichen allein diese große Aufgabe nicht bewältigen können. Sie wurden von der Stadtjugendpflege Seesen in Persona Stadtjugendpfleger Holger Maas und dem Rewe-Markt an der Braunschweiger Straße in Seesen, insbesondere der Marktleiterin F. Bursy und ihrer Stellvertreterin F. Eberhardt, tatkräftig unterstützt. So stellte der Rewe-Markt für alle Tage inklusive Mädchen-Schnuppertag die gesamte Verpflegung (Frühstück, Mittagessen und Erfrischungen) und alle Getränke kostenlos zur Verfügung. Eine Geste, die bei allen Anwesenden großen Anklang fand. In einer kurzen Rede zum Abschluss der Veranstaltung bedankten sich die Unioner auch bei der Spedition Bornemann und dem Sportshop Püllmann in Kirchberg, die zum Gelingen der Ferien-Fußballschule nicht unerheblich beitrugen. Beendet wurde die Fußballwoche mit dem Sommerfest des SV Union, bei dem sich alle Anwesenden unter anderem in die Geheimnisse des Bogensports einweihen lassen konnten. Unter der fachkundigen Anleitung von Jürgen Salewski und Wilfried Falk fanden etliche Pfeile ihr Ziel. Zur Freude der kleinen und großen Kinder hatten die Unioner auch eine große Hüpfburg aufgebaut, die bis in die späten Abendstunden stark frequentiert wurde. Hinzuzufügen bleibt noch, dass das Sommerfest und auch an allen vier Fußballtagen den Segen des Wettergottes erhalten hatten. Denn an allen Tagen regnete es entweder vor, oder nach der Trainingszeit. So wurde lediglich der Sportplatz, nicht aber die Sportler, gewässert.