GSC 08 zieht ins Viertelfinale ein

Mit 2:1 (1:0) setzte sich Oberligist Goslarer SC im Verbandspokal beim Ligarivalen SC Langenhagen durch und hat damit das Viertelfinale erreicht. Dementsprechend zufrieden zeigte sich GSC-Coach Manfred Wölpper: „Wir sind jetzt dreimal bei Ligakonkurrenten auswärts angetreten und haben nur zwei Gegentore gefangen, das ist ganz ordentlich.“
Die gute Defensivarbeit war ein wesentlicher Faktor zum Erfolg in Langenhagen vor lediglich 150 Zuschauern. Der zweite Grund war der frühe Führungstreffer, der dem GSC-Spiel Ruhe gab. Der starke Suri Ucar hatte einen Freistoß schnell auf den losstürmenden Filip Sajbidor gespielt. Der feine Techniker nahm den Ball im Lauf sauber an und konnte aus 14 Metern am SCL-Torwart Alexander Dlugaiczyk vorbei ins lange Eck einschießen.
Folglich musste Langenhagen attackieren; Goslar konnte abwarten und immer wieder Nadelstiche setzen. Die Verteidigung um Christopher Kolm stand gut, die Konter wurden gut eingeleitet, im Abschluss aber haperte es. Zu überhastet oder aber zu verspielt vergab Goslar klarste Chancen. So dauerte es bis zur 79. Minute, ehe wieder ein Konter über die linke Flanke die Entscheidung brachte. Diesmal war es Sajbidor, der seinen freistehenden Mitspieler Ucar perfekt bediente. Ucar schoss schnörkellos zum 2:0 ein. Der Anschluss zum 1:2 durch Hansmann (89.) kam für Langenhagen zu spät.
Am Sonntag kommt nun der BSV Schwarz-Weiß Rheden ans Osterfeld. Zum Auftakt fertigte Rheden vor eigenem Publikum Heeslingen 4:2 ab. „Das bedeutet nichts, jedes Spiel fängt von vorne an“, bemüht Wölpper die alte Fußball-Weisheit. „Wir müssen die Kräfte bündeln, um unseren guten Start fortzusetzen.“ Da drohen allerdings die Ausfälle von Ucar, der nach seinem Tor mit Oberschenkelproblemen vom Feld ging, und Slavomir Lukac, der Defensiv-Allrounder, musste bereits nach 39 Minuten vom Platz, weil er einen unbeabsichtigten Tritt ins Gesicht bekam.
Eine zu nähende Risswunde an der Nase war die Konsequenz; ob auch etwas gebrochen ist, ist noch zu klären. Aber „wir können fast überall gleichwertig ersetzen“, lässt Kapitän Kolm die Verletzten nicht als Ausrede gelten.