GSC setzt sich auch beim SC Langenhagen durch

Oberliga Niedersachsen: Wölpper-Elf siegt auch ohne Top-Torschütze Eilers mit 2:0

Goslar (cfk). Mit 2:0 (1:0) setzte sich der GSC auch beim SC Langenhagen durch. Muhamed Alawie übernahm dabei in Abwesenheit des verletzten Justin Eilers die Aufgabe als alleiniger Torschütze (21./79.). Dabei startete der Gast aus der Kaiserstadt ungewohnt, kam nicht wie gewohnt ins Spiel. Trainer manfred Wölpper hatte Savas Turhal anstatt Slavomir Lukac in die Viererkette gestellt, Lukac dafür neben Mirhudin Kacar auf der Sechs platziert. Doch stellte das Wölpper gar nicht zufrieden. „In der ersten Hälfte haben wir viel zuviel hinten herum gespielt, viel zu destruktiv agiert“, monierte er. Dadurch hatte Langenhagen Platz und die GSC-Abwehr unnötig viel Arbeit, eigene Offensiv-Aktionen hingegen waren zu spärlich. So viel das gewünschte relativ frühe Tor (21.) auch nach einer Standard-Situation. „Ddas war nicht in meinem Sinn", korrigierte Wölpper in der Pause seine Aufteilung. Lukac wurde zurück auf seine Position in der Innenverteidigung beordert, Steve Ridder als kreativer Kopf neben Kacar gestellt. „Für Turhal tat es mir leid, dass er geopfert werden musste“, sagte Wölpper zur Auswechslung, doch bevorzugte er das eingespielte Duo Lukac/Alessandro Caruso in der Innenverteidigung. Der Erfolg sollte dem Coach der Kaiserstadt-Kicker recht geben, denn nun hatte der GSC das Zepter in der Hand, bestimmte das Geschehen auf dem Platz, das sich nun nahezu nur noch in der Hälfte des Gastgebers abspielte. Nur einmal, da kam der SC Langenhagen doch noch in den Strafraum des GSC, doch war die Situation eigentlich schon im Griff, als Nils Pölzing, der den Vorzug vor Kapitän Christopher Kolm erhalten hatte, übermotiviert den Gegenspieler fällte. Doch hatte Goslar Glück, denn der Strafstoß landete am Lattenkreuz. Kurz darauf macht Alawie mit seinem zweiten Treffer den Sack zu. Einmal mehr reagierte er in einer unübersichtlichen Situation am schnellsten und "hämmerte entschlossen den Ball ins Tor", so Wölpper.
So langsam ist am Aufstieg zurück in die Regionalliga nicht einmal mehr theoretisch zu rütteln. Denn 14 Punkte Vorsprung hat der Goslarer SC nun auf den BSW Rheden. Der rangiert zwar derzeit auch auf Platz vier, einem Aufstiegsplatz, hat allerdings nur zwei Punkte, aber auch drei Spiele mehr als der fünfte aus Oldenburg. "Wir sind jetzt solange ungeschlagen", sagt Wölpper, „und möchten diese Serie so lange es geht ausbauen.“ Am liebsten wäre ihm die Saison ohne Niederlage zu überstehen, „das hat es in der Klasse sicher noch nicht gegeben", mutmaßt er, um dann wieder auf den Boden der S-Arena. „Wir betrachten den Rest der Saison schon ein wenig als Vorbereitung auf die Regionalliga", sagt er nicht nur, sondern hatte es mit der Aufstellung in Langenhagen auch bewiesen.