Handballer des MTV Seesen trauern um Bernd Fabrytzek

Bernd Fabrytzek verstarb im Alter von 63 Jahren.

Patrick Kriener: „Er war eine verlässliche Stütze”

Die Handballer des MTV Seesen haben „eine Legende“ verloren. Bernd Fabrytzek ist im Alter von 63 Jahren verstorben. Sein Name ist untrennbar mit der Handballabteilung des MTV Seesens und des Handballsports in der Region Süd-Ost-Niedersachsen verbunden. Am Freitag starb Bernd Fabrytzek nach kurzer schwerer Krankheit. „Faby gehört wird immer seinen Platz im Herzen der Seesener Handballer haben“, erklärte Patrick Kriener, Vorsitzender der Abteilung. Seine Popularität im Handballsport hatte vielfältige Gründe. Bernd Fabrytzek war auf dem Spielfeld und neben der Bank ein äußerst fairer Sportsmann. Nie äußerte er sich abfällig über einen Gegner, nie zeigte er auch nur Anflüge von Arroganz oder Besserwisserei. Er war immer ein Vorbild – zurückhaltend, bescheiden, hilfsbereit und freundlich. „Faby hat uns auch immer wieder ermutigt. Er hat uns gezeigt, was Kameradschaft heißt und was Fairness ist. Er hat uns gelobt und getadelt – und war immer stolz auf uns“, heißt es aus den Reihen der Handballer. Vielen Seesenern hat er gelehrt, Handball zu spielen. Er war ein Vorbild nicht nur als Jugendlicher, auch später als erwachsener Spieler. Bernd Fabrytzek hat auch außerhalb der Handballhalle seine Sportart vertreten und weitergebracht. Als Funktionär im Abteilungsvorstand war er immer eine verlässliche Stütze. Jeder konnte mit seinen Fragen zu ihm kommen. Fabrytzek hatte oft eine Lösung: Meist hatte er sie nicht direkt parat, sie ergab sich dann im Gespräch. Seine Hilfsbereitschaft, seine Unterstützung und seine Ansichten über das Vereinsleben hat die Handballabteilung des MTV Seesen viele Jahre geprägt. Die Handballer verlieren nicht nur einen Funktionär, einen Trainer, einen Betreuer, einen Spieler – sie verlieren einen Freund und einen ganz Großen des Handballsports.