Harzer Wölfe feiern den sechsten Sieg in Folge

Eishockey: EHC Braunlage setzt sich vor rund 350 Zuschauern mit 5:2 gegen den Hamburger SV durch

Die Harzer Wölfe haben ihre Siegesserie in der Eishockey-Oberliga Nord weiter ausgebaut. Gegen das Ligaschlusslicht Hamburger SV setzten sich die Braunlager vor rund 350 Zuschauern im heimischen Wurmbergstadion sicher mit 5:2 (1:0, 3:1, 1:1) durch und feierten damit den sechsten Pflichtspielsieg in Folge.
Die Wölfe mussten weiterhin wegen eines Zehenbruchs auf John Noob und Ruven Bannach auf Grund von Knieprobleme verzichten, konnten aber trotzdem mit drei kompletten Sturmreihen spielen, da Maximilian Korkus in den Angriff aufrückte. Von Beginn an drückten die Hausherren auf das Tempo, um den mit kleinem Kader angereisten Gästen früh den Zahn zu ziehen. Doch nur Christian Schock fand im ersten Drittel eine Lücke (9.), während zweimal der Pfosten im Weg stand und Thomas Pape den Puck am leeren Tor vorbei bugsierte. So war es im zweiten Abschnitt erneut Schock vorbehalten, das 2:0 nachzulegen (27.). Ein Doppelschlag brachte schließlich schon früh die Entscheidung. Zunächst nahm ein Hamburger Abwehrspieler bei einem Unterzahlkonter Christian Schock die Arbeit ab und fälschte Alois Öttls Querpass in das eigene Tor ab (36.), ehe Erik Pipp den Puck satt im Winkel versenkte (37.). Wie schon im ersten Abschnitt, nahmen es die Wölfe bei der Chancenverwertung nicht zu genau und hatten die Lage trotz des ersten Hamburger Tores durch Daniel Ossowski in der 39. Minute jederzeit im Griff. Im Schlussabschnitt ließ es der ESC ruhiger angehen und schonte nach dem harten Freitagsspiel in Adendorf die Kräfte. Dennoch ergaben sich weiterhin etliche Möglichkeiten. Jedoch fehlte die letzte Konzentration im Abschluss. So verfehlte Korkus, ähnlich wie Pape im ersten Drittel, das leer stehende Tor. Besser machte es Kapitän Stefan Bilstein. Er wurde von Mark Hinz bestens in Szene gesetzt und erzielte das 5:1 (56.). Das zweite Tor der Hamburger kurz vor Schluss im Powerplay, erzielt durch Daniel Bruns, hatte nur noch einen statistischen Wert.
Mit dem Sieg über den HSV untermauerten die Wölfe ihre Ambitionen auf einen Meisterrundenplatz. Allerdings dürfen sie sich in Zukunft keine Ausrutscher mehr erlauben – schon gar nicht bei den Weser Stars. Den Bremern als Favoriten gelangen schon Siege über Timmendorf und Hannover und sind am kommenden Freitag als einziger Wochenendgegner Gastgeber für den ESC.
Gespannt ist man bei den Wölfen jetzt schon auf den Sendebeitrag des NDR-Das!-Reporters Werner Momsen. Die Klappmaul-Puppe hatte sich während der Begegnung unter die Fans gemischt, spionierte an der Strafbank und fand bei laufender Begegnung sogar Zeit für ein Interview mit ESC-Trainer Bernd Wohlmann. Der Besuch vor dem Spiel in der Wölfe-Kabine durfte natürlich auch nicht fehlen. Gesendet wird der Beitrag im NDR-Fernsehprogramm im Rahmen des Magazins „Das!“ am 28. Januar ab 18 Uhr.

Tore: 1:0 Schock (Pipp, Fichtl) 8:15, 2:0 Schock (Fichtl, Pipp) 26:05, 3:0 Öttl 4-5 35:13, 4:0 Pipp (Schock) 36:44, 4:1 Ossowski (D. Bruns, Schlode) 38:21, 5:1 Bilstein (Hinz, Kähm) 55:09, 5:2 D. Bruns (Kähler, Abolins) 5-4 57:42

Strafen: Harzer Wölfe 16 - Hamburger SV 10

Harzer Wölfe: D'Antuono (T. Bannach), Hinz, Öttl, Fichtl, Kähm, Eichler, Schock, Pape, Pipp, Bilstein, Bippus, Meridian, Schulz, Bauer, Korkus.