Kann der FC seine Serie fortsetzen?

Der FC Rhüden, hier mit Kevin Riemann im Zweikampf, kann sich mit einem weiteren Sieg von der Abstiegszone lösen.

Nordharzliga: Alle vier Seesener Nordharzligisten stehen morgen vor Heimaufgaben

In der Nordharzliga steht an diesem Wochenende kein Stadtderby an. Auf interessante Partien muss trotzdem niemand verzichten. Während sich der FC Rhüden weiter von unten absetzen will, muss der TSV Münchehof aufpassen, nicht noch weiter genau dorthin hineinzurutschen. Die SG Ildehausen/Kirchberg und der SV Engelade/Bilderlahe haben in der Rückrunde auch noch nicht komplett überzeugen können, stehen aber im gesicherten Mittelfeld.

Alle vier Mannschaften treten vor heimischen Publikum an, Anpfiff ist jeweils um 15 Uhr.
Nach den sechs Punkten vom Osterwochenende peilt der FC Rhüden den nächsten „Dreier“ an. Am Sonntag trifft Rhüden auf den SV Victoria Heerte. Gegen den aktuellen Tabellenneunten der Nordharzliga hat der FC noch eine Rechnung offen, gab es doch im Hinspiel eine empfindliche 1:4-Niederlage. Mit einem Sieg würden die „Rot-Weißen“ nach Punkten mit Heerte gleichziehen. Die Voraussetzungen dafür sind gut, da sich die gesamte FC-Mannschaft in einer sehr guten Form befindet. Wenn mit der gleichen Leidenschaft wie zuletzt gespielt wird, kann es wieder einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt geben. Bis auf Kevin Riemann, der noch an einer Muskelverletzung laboriert, steht den Trainern Hauswald/Runge der komplette Kader zur Verfügung. Treffzeit ist um 13.45 Uhr.
Nachdem der TSV Münchehof in der jüngsten Vergangenheit nicht punkten konnte, steckt das Team von Coach Timm Ahfeldt wieder im direkten Abstiegskampf. Daher sind zählbare Erfolge an den kommenden Spieltagen immens wichtig. Am Sonntag steht der TSV nun vor einer ganz großen Herausforderung, denn dann reist ausgerechnet der aktuelle Spitzenreiter nach Münchehof. Nachdem der FC Othfresen am Ostersonnabend gegen Langelsheim eine 0:4-Klatsche hinnehmen musste, will sich der Tabellenerste gegen Münchehof mit einem Sieg rehabilitieren. Daher rechnet Ahfeldt mit einem höchst konzentriert agierenden Gegner.
Um nicht wie im Hinspiel zu verlieren, muss der TSV im Vergleich zu den vergangenen Partien eine erhebliche Leistungssteigerung auf den Platz bringen. Vor allem im Torabschluss müssen sich die Ahfeldt-Schützlinge effektiver präsentieren. Bisher wird nur TSV-Innenverteidiger Yven Rhode seinem Trainer am Sonntag nicht zur Verfügung stehen.
Der SV Engelade/Bilderlahe erwartet morgen den Tabellenvierten SV Emekspor Langelsheim auf dem Sportplatz an der Lindenallee in Bilderlahe. Für die Gastgeber ist der Verlauf der Rückrunde bislang alles andere als gut zu bezeichnen. Neben einem Sieg (3:2 gegen Münchehof) gab es bereits drei Niederlagen zu verzeichnen. Dabei kam die 0:5-Klatsche am Ostersonnabend beim Aufsteiger FC Groß Döhren fast einer Leistungsverweigerung gleich. Der SV Engelade/Bilderlahe zeigte wohl seine schlechteste Leistung seit Jahren und ergab sich fast wehrlos.
Mit dieser Leistung und Einstellung haben die Schwarz-Weißen gegen einen aufstrebenden Gegner, wie dem SV Emekspor Langelsheim nicht den Hauch einer Chance. Die Gäste spielten sich in den letzten Wochen mit guten Ergebnissen bis auf den vierten Rang vor. Noch im Herbst zeigte der SV E/B ein ganz anderes Leistungsbild und auch in Langelsheim beim Hinspiel siegte man mit einer tollen Moral in einem packenden Spiel mit 4:3. Man darf jedenfalls gespannt sein, wie die Antwort auf diese schwache Leistung vom Osterwochenende bei der Elf von SVE/B-Trainer Michael Rottler sein wird.
Das Spiel ist zugleich der Auftakt in eine „englische Woche“ für die Schwarz-Weißen, denn schon am kommenden Mittwochabend, 18.30 Uhr, steht das Derby gegen den FC Rot-Weiß Rhüden an.
Die SG Ildehausen/Kirchberg hat sich inzwischen von ihrem Ziel, ganz oben mitzuspielen, verabschiedet. Nach der Winterpause gab es in fünf Spielen nur zwei Siege. Zu wenig für eine Spitzenmannschaft. Mit 28 Punkten und Rang sechs steht die Elf derzeit im Niemandsland der Tabelle. Der Aufstiegszug ist abgefahren, die Abstiegszone aber auch weit entfernt.
Für Gegner Clausthal-Zellerfeld geht es dagegen noch darum, sich Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. Sie werden daher mit vollem Einsatz zu Werke gehen. Die SG wird dagegenhalten müssen, will sie wieder ein Erfolgserlebnis feiern.