Knapper Derbysieg für die C-Jugend des FC Rhüden in Seesen

Die C-Junioren des FC Rot-Weiß Rhüden konnten sich im Lokalderby beim JSG Vorharz in Seesen etwas glücklich mit 3:2 durchsetzen. Hier erzielt Lukas Runge das 1:0 für die Rhüdener.

Fußball: 3:2 in der letzten Minute durch Lukas Runge / „Sandboden“ sorgt für den entscheidenden Treffer

Zum Abschluss der Punktspielsaison stand für die C-Jugend des FC Rot-Weiß Rhüden und der JSG Vorharz das Lokalderby auf dem Programm.

Mit der letzten Aktion des Spiels konnten sich die Rhüdener mit 3:2 durchsetzen und kletterten auf den 2. Rang in der Rückrunden-Nordharzklasse. Die Vorharzer erreichten Rang fünf.
Bei hochsommerlichen Temperaturen im Schildau-Stadion nahmen zunächst die Platzherren das Heft in die Hand. Rhüden kam nur schwer in Schwung und hatte deutlich weniger Spielanteile. Mit dem Glück des Tüchtigen konnten die Nettejungs allerdings verhindern, dass die JSGler aus ihrem Übergewicht etwas Zählbares machen konnten. Der aus einer längeren Verletzungspause zurück gekehrte Mathis Hölscher im Gästetor konnte sich in dieser Phase mit einigen tollen Paraden auszeichnen. Offensiv gelang es Rhüden in der ersten Viertelstunde lediglich mit einigen Kontern auf sich aufmerksam zu machen. Doch in der 17. Spielminute setzten sich die Rot-Weißen für einige Zeit in der gegnerischen Hälfte fest und erzeugten ihrerseits so etwas wie Druck. Vorharz versucht es in dieser Situation mit einem Befreiungsschlag, der jedoch bei Leon Schandert landete. Der wartete kurz, bis die Verteidiger raus gerückt waren und spielte den Ball dann in den freien Raum zu Lukas Runge, der frei vor dem Torwart vollstreckte.
Zehn Minuten später konterte Rhüden erneut erfolgreich. Diesmal schickte Lukas Runge Petar Aleksandrov steil, der all seine Schnelligkeit in die Waagschale warf und ebenfalls allein vor dem Torwart sicher einnetzte. Vorharz macht das Spiel, Rhüden die Tore. Doch mit dem Pausenpfiff gelang den ganz in Blau spielenden Platzherren dann noch der Anschluss. Ein Freistoß wurde von der Mauer noch geblockt. Jedoch sprang der Ball zu Chrystian Dalazen, welcher seinen Freiraum nutzte, um den Ball zu versenken.
Direkt nach dem Wiederanpfiff schien der FC noch nicht wieder voll auf dem Platz zu sein, so dass sie sich im Mittelfeld von den Vorharzern überlaufen ließen. Den Schuss von der Strafraumgrenze fälschte Abwehrchef Fabian Behnke so unglücklich ab, dass Mathis Hölscher ihn nicht mehr erreichen konnte. Das Spiel gestaltete sich in der Folge ausgeglichen. An Laufbereitschaft mangelte es nicht, von Rhüdener Seite wurde jedoch das Zweikampfverhalten ein wenig bemängelt. Trotzdem erarbeiteten sich die Jungs von der Nette nun ein Chancenplus.
Als Schiedsrichter Torben Münchow die beiden letzten Spielminuten ankündigte und eigentlich alle schon mit der unausweichlichen Punkteteilung rechneten, wurde das Spiel schließlich doch noch zugunsten des Gastes entschieden. Einen Abschlag nahm Lukas Runge auf und zog aus 25 Metern einfach ab. Der Ball setzte kurz vor Julien-Noel de Rosa im Vorharzer-Tor noch einmal auf, doch statt hoch zu springen schlittert er einfach auf dem sandig-lockeren Grund durch die Beine des Torhüters zum 3:2-Endstand ins Netz.
Für den FC Rhüden ist die Saison noch nicht ganz beendet. Am Pfingstsonntag steigt auf der heimischen Anlage in der Wilhelm-Busch-Straße der 1. TUI-Reisecenter-Cup für C-Jugendmannschaften. Neben den Gastgebern werden die U14 des SV Alfeld, die U15 des VfL Nordstemmen und die C-Jugend des SV GA Gebhardshagen erwartet. Anstoß des ersten Spieles erfolgt um 12 Uhr (der „Beobachter“ berichtete).

JSG Vorharz: Julien-Noel de Rosa – Till Viebrans, Norik Dech, Justus Sander, Cjiara Probst, Chrystian Dalazen, Nicolas Noji, Lucas krzyminski, Antonia Tittelmeier, Lennart Knorre sowie Ajith Vijayakumar, Tobias David Gabriel Voigt und Anna Sophie Eine.

FC Rhüden: Mathis Hölscher – Niklas Loske, Luca Rademacher, Fabian Behnke, Leon Schandert, Lukas Runge, Petar Aleksandrov, Marvin Habekost, Luca Heller, Kittisak Mana und Kjell Bleier sowie Felix Gottschalk, Phil Weinhausen und Jakob Jan Golla.