Krzyminski-Elf ist wieder da

Ildehausen / Kirchberg (püll). Durch einen eindrucksvollen 4:0 (2:0)-Erfolg beim VfL Liebenburg meldet sich die SG Ildehausen/Kirchberg in den Kreis der Aufstiegskandidaten in der Kreisliga Goslar zurück. Im Spiel in Liebenburg übernahm von Beginn an die SG das Spiel in der Hand und gab dieses auch bis zum Schluss, hier dann allerdings schon mit etwas angezogener Handbremse, auch nicht wieder her.
SG-Keeper Christopher Anschütz verlebte einen ruhigen Nachmittag, lebte lediglich von einigen Rückgaben oder Weitschüssen und wurde eigentlich nur einmal richtig geprüft.
Im Spiel der SG kam Freude auf, wobei allerdings die Freude auch einige Male vergehen konnte, spielte doch der schlechte, holperige Platz in Liebenburg den Gästen in ihren Kombinationen des Öfteren einen Streich und ließ das Leder verspringen. Hierbei vergab man gerade im zweiten Spielabschnitt fast ein halbes Dutzend bester Chancen, hatte letztlich des Platzes wegen aber auch keine Chance, die Platzherren waren am Ende mit diesen vier Toren mehr als gut bedient.
Erst nach 13 Minuten der erste Treffer, nachdem man das Gastgebertor schon einige Male gut anvisiert hatte Jobst von Petersdorff knallte das Leder gegen den Pfosten, Pierre Pavlidis hatte aufgepasst und schob den Abpraller zum 0:1 in die Maschen. Leider konnte die SG jetzt in dieser Phase ihre Überlegenheit nicht in weiteren Toren ummünzen und so mußte man bis zur 39. Minute auf den zweiten Treffer warten.
Eine der vielen Ecken von Nino D’Onofrio konnte Jobst von Petersdorff mit einem Knaller unter die Latte zum 0:2 einnetzen. Doch die beste Zeit mit den besten Torchancen und Torraumszenen sollte noch kommen. In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit waren die Platzherren eigentlich schon K.O. und sahen sich einem Angriffswirbel der SG entgegensehend die eines Gleichen sucht. Die zahlreich mitgereisten SG Anhänger konnten ihren Augen einfach nicht trauen was da Küffner, Petersdorff und Co. so alles verballerten.
Doch der VfL einfach zu schwach, um der SG überhaupt etwas weh zu tun. In der 54. Minute dann die endgültige Entscheidung, als Dennis Küffner sich in seiner gewohnten Art im Strafraum durchsetzen konnte und das Geburtstagskind, Nino D’Onofrio, den Ball nur noch einschieben brauchte.
Die SG wollte mehr, doch leider reichte es nur noch zu einem Treffer in der 73. Minute, als d’Onofrio mit einem Heber in die lange Ecke das 0:4 erzielte.

SGIldehausen/Kirchberg: Christopher Anschütz, Hendrik Börker, Roland Meyer, Andre Krzyminski, Florian Berger, Yasin Mekadmi, Henrik Just, Nino D’Onofrio,Pierre Pavlidis, Dennis Küffner und Jobst von Petersdorff. Eingewechselt wurden: Ali Badawi, Marcel Falk und Eike Uhe.