Kurzawa-Mädels verlieren unglücklich in letzter Sekunde

Der MTV Seesen musste sich in eigener Halle knapp geschlagen geben.

Handball: MTV Seesen muss sich gegen den VfL Wolfsburg geschlagen geben

In einem spannenden Heimspiel gegen die „Wölfe“ verloren die Seesener Mädels unverdient mit 24:25 (13:14). In einem über weite Strecken ausgeglichenen Match, zeigte die Heimsieben in den letzten Minuten dann doch noch Nerven und durch einen in letzter Sekunde gegebenen Siebenmeter, konnte der VfL sich die Punkte sichern.

Seesen (mp). Die Kurzawa-Mädels kamen gut ins Spiel, so konnte man sich durch schöne Aktionen unter anderem von Katja Rott und Henrike Schilling bis auf 8:4 absetzen. Allerdings konnte dieser Vorsprung nicht gehalten werden, verstolperte man ein ums andere Mal den Ball im Angriff. Die Gäste nutzten diese Gelegenheiten, um zum 8:8 auszugleichen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit war es dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen und keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen.
Beide Teams kamen hoch motiviert aus der Kabine und auch diesmal schafften es die Seesener sich bis auf vier Tore vom Gegner abzusetzen. Doch auch in dieser Phase flatterten die Nerven der Mädels und der Gegner konnte in der letzten Minute den Spielstand zum 23:24 drehen. Im letzten Angriff der Seesener gab es dann noch einmal einen Siebenmeter, den Marnie Pieleck nervenstark im Tor unterbringen konnte. Doch da man es in der Abwehr versäumte, den Gegner früh genug an ihren Abspielen zu hindern, gelang es einer Spielerin der „Wölfe,“ frei vor das Tor zu gelangen und konnte dann nur noch von Henrike Schilling unsanft gestoppt werden, was den Gästen einen Strafwurf in der letzten Sekunde einbrachte und zusätzlich für Schilling einen Spielausschluss mit anschließender Sperre ergab.
Als Fazit kann man sagen, dass sich die Seesener im Vergleich zur Vorwoche komplett gewandelt haben. Dass sie Handball spielen können, haben sie vor heimischem Publikum unter Beweis gestellt, und nun liegt es nur noch am Nervenkostüm der Spielerinnen, einen erarbeiteten Vorsprung nicht wieder aus der Hand zu geben und sich selbst für eine gute Leistung zu belohnen.


MTV Seesen: Lena Kühne und Janet Goff im Tor, Marion Bosse (2), Henrike Schilling (6), Fenja Oelhoff, Marnie Pieleck (5), Maike Jekel (1), Katja Rott (7), Frauke Kolle (2), Sandra König (1), Mareike Kolle, Tatjana Pallinger.