Magerer 1:0-Sieg für Goslarer SC

Goslar (vfk). Mit einem mageren 1:0 (0:0) im Gepäck kehrte Oberligist Goslarer SC vom Spiel beim Schlusslicht Güldenstern Stade zurück. „Das war nicht überragend“, sagte den auch Trainer Manfred Wölpper, allerdings hatte er das auch nicht erwartet. „Wir sind ja nur mit 13 Spielern da hin gefahren“, hatte er einige, teils aber bewusst in Kauf genommene, Personalprobleme zu bewältigen.
„Zweite und dritte Mannschaft sollten gewinnen, damit die nach oben kommen und wir einen vernünftigen Unterbau bekommen“, so Wölpper, dessen Rechnung diesbezüglich aufging, „sonst wären wir auch die Gelackmeierten gewesen.“ Gegen das Schlusslicht „wollten wir irgendwie gewinnen“, lautete der Plan des GSC-Coach. Beinahe wäre der Schuss jedoch nach hinten losgegangen. Denn einmal mehr ließ der GSC große Chancen haufenweise liegen. Allein Filip Sajbidor hätte zwei, drei Treffer erzielen müssen. Im Gegenzug kamen die Platzherren allerdings lediglich durch Standards hin und wieder gefährlich vor das GSC-Gehäuse. Doch richtig strecken musste sich Nico Lauenstein im Tor der Goslarer nur einmal kurz nach der Pause, als er mit einer Glanzparade einen Kopfball aus dem Eck fischte.
Ein Foul an Sajbidor nach feinem Zuspiel von Karol Szweda war letztlich entscheidend, denn Schiedsrichter Voigt entschied nicht nur auf Strafstoß, sondern verbannte auch Kristof Heitmann für die letzten Minuten des Feldes. Martin Pett nutzte dann die Chance und markierte den Siegtreffer. Dabei behielt er gleich doppelt die Nerven, denn Voigt ließ den Elfmeter wiederholen, da Spieler zu früh in den Strafraum gelaufen waren.
Am Donnerstag beim Gastspiel in Rheden wird der GSC allerdings eine andere Besetzung zeigen. Das gilt es dann den Tabellennachbarn, dem gerade der fünfte Platz wieder abspenstig gemacht wurde, weiterhin hinter sich zu lassen. Auf Nils Pölzing mit seiner Zerrung will Wölpper dennoch wohl verzichten, alle anderen sollen wieder zum Einsatz kommen.

Goslarer SC: Nico Lauenstein - Enrico Maaßen (85. Alexander Scheinpflug), Ihsan Kalkan, Christopher Kolm, Alessandro Caruso - Martin Pett, Slavomir Lukac - Karol Szweda, Steve Ridder, Filip Sajbidor - André Hofer (67. Suri Ucar)

Tore: 0:1 Pett (84./Foulelfmeter)

Rote Karte: Kristof Heitmann (83. Notbremse)