Misslungener Rückrundenauftakt

Handball-Damen des MTV verlieren beim TVGHBarum 15:25 (10:12)

Frisch aus der Winterpause fuhren die Damen der MTVSeesen Handballabteilung zu ihrem ersten Punktspiel in der Rückrunde. Diese Pause schien ihnen aber vermutlich noch tief in den Knochen zu sitzen: Sie verloren gegen den Tabellenspitzenreiter, TV GH Barum, 15:25 (10:12). Die Enttäuschung war groß, schließlich hatten die Seesenerinnen dasselbe Team in der Hinrunde geschlagen.
Ihre sonst überragende Abwehrleistung, durch die sich die Mädels von Trainer Bernd Fabrytzek durchaus auszeichnen, zeigten sie nur phasenweise. Oft waren sie hier einen Schritt zu langsam und ließen den Gegenspielerinnen große Lücken, um problemlos das Tor zu treffen – was sie auch des Öfteren taten. Zwar war die Differenz zur Halbzeit mit nur zwei Toren Unterschied nicht ganz so hoch, doch baute die Heimmannschaft ihren Vorsprung in der zweiten Hälfte umso mehr aus.
Im Angriff unterbrach eine vorgezogene Mittelspielerin der Barumer das sonst schnelle Spiel des MTVund sorgte somit für große Einfallslosigkeit. Zu allem Überfluss folgten darauf mehrere Konzentrationsschwierigkeiten, die sich vor allem in Fehlpässen äußerten. Einer der wohl größten Defizite der Mannschaft machte sich auch in diesem Spiel wieder bemerkbar:die Chancenverwertung. Mehrmals wurde der viereckige Kasten verfehlt. Aufgegeben haben die MTVHandballerinen aber nie. Sie kämpften auch noch dann, als nichts mehr zu machen war. Trotz dieses misslungenen Neujahrsauftaktes ist die ewige Motivation und positive Einstellung der Regionsoberligistinnen nicht geschrumpft. Im Gegenteil; jetzt erst recht wurde in ihnen der Kampf­geist geweckt, um aus den bevorstehenden Begegnungen einen Sieg zu machen und sich somit langsam vom Abstiegsplatz zu entfernen.

MTVSeesen:Janet Goff(Tor), Sandra Kiene (Tor), Frauke Kolle (4), Sandra Nitsche, Fenja Oelhoff (1), Mareike Kolle (3), Henrike Schilling (5), Maike Jekel, Gesa Klöppner (2), Ka­tha­rina Mehrkens, Samira Weihberg, Maren Hoffmeister, Karoline Schilling und Katharina Schmidt.