Mit Remis Saison beendet

Handball: Weibliche A-Jugend spielt zum Abschluss 21:21 gegen Ehmen

Mit einem erfreulichen Remis schloss die weibliche A-Jugend des MTV Seesen am vergangenen Sonntagmittag ihre Saison in der Regionsoberliga ab. Sie hießen die HSC Ehmen in ihrer Halle willkommen und spielten in einer spannenden Partie 21:21.
Im Hinspiel setzte sich Ehmen noch mit drei Toren Vorsprung durch. Dies gelang dem angereisten Team trotz einer konstanten Führung jedoch kein zweites Mal. Mit einer vollbesetzten Bank von elf Spielerinnen starteten die Mädels um das Trainergespann Miriam Dörrie und Bernd Fabrytzek sehr motiviert ins Spiel. Die offensive Deckung bereitete Ehmen oft Schwierigkeiten den Ball sicher zu spielen. Dennoch fehlte größtenteils die Absprache, um vermeintliche Lücken rechtzeitig zu schließen. So kassierte der MTV einfache Tore, die man sich im Angriff jedoch wieder zurückholte. Bei einem Rückstand von 10:12 für die Heimmannschaft wurden die Seiten getauscht.
Die zweite Hälfte wurde eher schleppend begonnen, sodass sich die Gäste teilweise auf vier Tore Vorsprung absetzen konnten. Seesen reagierte rasch und nahm die gefährlichste Torschützin kurz. Ohne diese wusste sich die restliche Mannschaft nicht zu helfen. Verzweiflungswürfe und Fehlpässe waren die Folge des irritierten Teams. Mit Volldampf spurteten die Seesenerinnen nach Vorne, holten den Rückstand auf und erspielten sich sogar durch einen platzierten Rückraumhammer von Imke Fleischmann die Führung in der 59. Minute. Ehmen wusste mit einem Treffer im folgenden Angriff daraufhin die Antwort und glich auf 21:21 aus. Ein letzter Wurfversuch des MTV war erfolglos, weswegen die Mannschaften unentschieden auseinander gingen.
In der Bilanz steht die weibliche A-Jugend nun auf dem siebten Rang einer 11er-Staffel der Regionsoberliga. Dies ist insgesamt eine gute Leistung, da fast die gesamte Mannschaft doppelbelastet war und bei den 1. oder 2. Damen aushalf.

MTV Seesen: Magareta Sami (Tor), Saskia Töpperwien (4 Tore), Katharina Mehrkens, Paulina Renneberg (1), Ayla Schwarz, Fabienne Engel (3), Ann-Kathrin Zeleny (1), Imke Fleischmann (10), Daria Tappe (2), Laura Omiecina und Linda Horn.