MTV-Damen bringen Halle zum Beben

Gegen Timmerlah zeigten die MTV-Damen ihre beste Saisonleistung und gewannen verdient mit 19:16.

Handball-Regionsoberliga: MTV Seesen gewinnt gegen TSV Timmerlah mit 19:16

Nach der unglücklichen Niederlage vom letzten Wochenende wollten es die MTV Damen am vergangenen Sonnabend wieder wissen. Der Misserfolg gegen die HSG Nord Edemissen, bei dem der Sieg schon zum Greifen nah war spornte die Regionsoberligistinnen nur an, gegen den Tabellendritten TSV Timmerlah vor Heimpublikum alles zu geben. Und das mit Erfolg. Die Seesenerinnen fuhren einen 19:16-Sieg (11:9) nach Hause und verabschiedeten sich mit diesen zwei Pluspunkten wieder vom Tabellenabstiegsplatz.
Insgesamt zeigten die Handballerinnen von Trainergespann Bernd Fabrytzek und Sandra Waligorski trotz mehrerer tragisch krankheitsbedingten Ausfälle eine nicht anders zu erwartende geschlossene Mannschaftsleistung. Frauke Kolle erwies sich als sichere Siebenmeterschützin und auch Henrike Schilling und Gesa Klöppner konnten ihre Mannschaft mit Treffern aus dem Rückraum weit nach vorne „werfen“. Ebenso erfolgreich waren die die Anspiele an den Kreis, die durch Fenja Oelhoff souverän und konstant versenkt wurden. Torhüterin Janet Goff war wieder einmal ein nicht wegzudenkender Rückhalt für die Mannschaft und glänzte mit so mancher starken Parade.
Der MTV konnte sogar eine kurzzeitige vier-Tore-Führung aufbauen, die von der Gastmannschaft allerdings wieder auf zwei Tore verkürzt wurde. Nichtsdestotrotz lagen die Seesenerinnen über den ganzen Verlauf des Spiels nicht einmal hinten und kämpften bis zum Schluss um jeden Ball.
Die positive Einstellung des Teams machte sich auch im Publikum bemerkbar. Dieses unterstütze die Mannschaft lautstark und zeigte sich nach Abpfiff recht angetan von der guten Leistung der Seesenerinnen. Wenn der MTV diese Leistung aufrecht erhält, kann der Abstiegsplatz in weiter Ferne gelassen werden.

MTV Seesen: Janet Goff (Tor), Samira Weihberg, Maren Hoffmeister, Henrike Schilling (5), Mareike Kolle, Fenja Oelhoff (4), Gesa Klöppner (4), Lena Illemann, Paulina Renneberg (1), Frauke Kolle (4), Katharina Schmidt, Tanja Nehls und Sandra Waligorski (1).