MTV-Damen überraschen in Schöningen

Die Handballdamen von Trainer Bernd Fabrytzek gehen mit einer Bilanz von 7:15 Punkten in die Weihnachtspause.

14:14-unentschieden beim Tabellendritten / Trotz personeller Not eine starke Leistung abgeliefert

Mit einer personell stark geschwächten Mannschaft fuhr die erste Damen des MTV Seesen ohne jegliche Erwartungen am späten Samstagabend zur HSG Schöningen.
Was dabei rauskam, war eine Überraschung und ein Erfolg für das gesamte Team: Trotz der fehlenden Rückraumspielerinnen erkämpften sie sich mit nur zwei Auswechselspielerinnen auf der Bank ein 14:14-Unentschieden gegen den Tabellendritten.
Die sonst schon kontinuierlich motivierte Mannschaft setzte noch einen drauf und zeigte Kampfgeist vom aller­feinsten. Jeder Einzelne setzte sich stark ein und verhalf zu diesem Ergebnis. Einstellung und Absprache im Team stimmten. Alle Anweisungen des Trainergespanns Fabrytzek/Waligorski wurden umgesetzt, sodass die Abwehrarbeit sowie der Angriff funktionierten, und es sogar mit einer 8:6-Führung in die Halbzeit ging.
Auf Grund der personellen Mängel sprang Co-Trainerin Sandra Waligorski nach einiger spielfreien Zeit wieder ein und verwandelte gleich fünf Siebenmeter. Auch auf Torfrau Janet Goff konnte sich die Mannschaft wieder verlassen. Sie legte wie gewohnt ihre Topform auf und entschärfte ganze vier Siebenmeter für ihr Team, welches sich selbst von zwei Roten Karten nicht aus der Ruhe bringen ließ. Allerdings gaben die Seesenerinnen die Führung im Laufe der zweiten Hälfte aus den Händen, sodass es eine Minute vor Abpfiff 14:13 für Schöningen stand. Zu diesem Zeitpunkt wurde Spannung und Nervenkitzel ganz groß geschrieben. Jedoch erzielte Henrike Schilling kurz vor Schluss den Ausgleichstreffer und holte gemeinsam mit ihrer Mannschaft einen Punkt nach Hause. Mit diesem Erfolg können die Seesener MTV-Damen zufrieden in die Weihnachts­pause gehen, um die Tabelle in der Rückrunde von unten anzugreifen.

MTV Seesen: Janet Goff, Maren Hoffmeister, Henrike Schilling (4), Mareike Kolle, Fenja Oelhoff (2), Gesa Klöppner (2), Lena Illemann, Karoline Schilling und Sandra Waligorski (6).