MTV-Handballdamen beendet Saison auf Rang vier

Die Handballdamen des MTVSeesen: (stehend von links) Betreuer Uwe Philips, Sandra König, Maike Jekel, Fenja Oelhoff, Mareike Kolle, Lena Illemann, Samira Weihberg, Paulina Renneberg, Katharina Schmidt, Maren Hoffmeister, Trainergespann Bernd Fabrytzek und Sandra Waligorski; (kniend von links) Tanja Nehls, Karoline Schilling, Frauke Kolle, Henrike Schilling, Sandra Nitsche, Katharina Mehrkens, Gesa Klöppner; (liegend) Sandra Kiehne und Janet Goff.

Regionsoberliga: Vom Abstiegsrang nach vorn gekämpft / Pokalhalbfinale in Peine 21:23 verloren

Seesen (FE). Die Handball-Damen des MTV Seesen haben in der Regionsoberliga eine fantastische Aufholjagd hingelegt. Vom Abstiegsplatz kämpften sie sich neun Plätze nach oben und beendeten die Saison letztendlich als Tabellenvierter.
Wer hätte nach den ersten misslungenen Spielen geglaubt, dass die Seesener Handballerinnen auf den letzten Metern die Tabelle hinaufklettern und die Saison doch noch so erfolgreich abschließen würden?
Während das Team erst hart um den Abstiegsplatz kämpfen musste und den Sieg viel zu oft um ein Tor aus den Händen gab, schaffte es keine der letzten acht Mannschaften, das motivierte Team mit Trainer Gespann Bernd Fabrytzek und Sandra Waligorski aufzuhalten.
Die Kampflust und der Teamgeist fehlten ihnen selbst in den dunklen Phasen nicht. So ließen sich die jungen Spielerinnen von knappen und bitteren Niederlagen nie unterkriegen und konnten sich immer wieder auf ihre Mannschaftskolleginnen und Fähigkeiten verlassen.
In ihrem letzten Spiel der Saison sollten sie der HSG Schöningen gegenüberstehen. Auf Grund einer eher bescheiden verlaufenden Saison fehlte es den Absteigern an der nötigen Motivation, den weiten Weg nach Seesen anzutreten.
Das Pokalhalbfinale in Peine stand als letzter Programmpunkt auf dem Spielplan der Seesener Handballerinnen. Hätten sie das erste Spiel gewonnen, wäre es noch am selben Abend zum Finale gekommen. Dies war leider nicht der Fall. Gegen die eine Liga tiefer liegende HSG Bad Harzburg wachten sie viel zu spät auf.
Die sonst starke Seesener Abwehr öffnete den Gegnerinnen viel zu große Lücken um sich problemlos vom MTV abzusetzen und auch im Angriff haperte es an der nötigen Schnelligkeit Bad Harzburg zu verwirren. Erst in den letzten zehn Minuten zeigten sie den gewohnten Biss und erkämpften sich immer öfter mit Hilfe einer eins-gegen-eins Deckung die Bälle. Jedoch reichte es mit einem 21:23-Endstand nicht für den Einzug ins Finale.
Grund zur Trauer haben die Spielerinnen allerdings nicht. Denn in den nächsten Wochen lässt die Mannschaft auf mehreren Rasen- und Beachturnieren endgültig die aus der Saison übrig gebliebene Energie heraus und feiert im Rahmen dessen ihren hervorragenden vierten Tabellenrang und die Aufholjagd, die sie in der Regionsoberliga zurücklegten.